Deckenplatten für Feuchträume – was ist hier zu beachten?

Wer auch im Badezimmer eine attraktive Deckenverkleidung haben möchte, muss bei der Verkleidung der Decke mit größter Sorgfalt vorgehen. Selbst kleine Fehler reichen schon aus und über den Deckenplatten bildet sich schädlicher Schimmel. Normalerweise ist das Streichen der Decke im Badezimmer eine bessere Alternative. In einer Altbauwohnung mit einer hohen Decke ist es jedoch sinnvoller, mit Deckenplatten zu arbeiten, denn sie machen den Raum optisch kleiner und sehen zudem noch sehr schick aus.

Keine Faserplatten verwenden

Alle, die aus optischen Gründen mit den schicken Badezimmermöbeln nicht mit einer hohen und vielleicht hässlichen Altbaudecke leben wollen, müssen spezielle Deckenplatten für Feuchträume kaufen. Keine gute Wahl sind hier Faserplatten oder MDF Deckenplatten für Feuchträume, da diese Platten bei Feuchtigkeit dazu neigen, aufzuquellen. Es gibt aber spezielle Deckenplatten für Feuchträume, die vollständig mit Kunststoff überzogen sind und denen Feuchtigkeit nichts anhaben kann. Allerdings haben selbst diese besonderen Deckenplatten ihre Schwachstellen, und zwar im Bereich der Nut. Durch diese Stellen kann immer wieder Wasser eindringen, was jedoch nur der Fall ist, wenn die Nahtstellen direkt mit Wasser in Kontakt kommen.

Welche Deckenplatten für Feuchträume kommen infrage?

Welches Material ist für Deckenplatten im Badezimmer geeignet? Deckenplatten aus Kunststoff oder imprägnierten Holz sind für Feuchträume ideal. Als Alternative bieten sich Platten aus Gipskarton an, denen die Feuchtigkeit ebenfalls nichts anhaben kann. Deckenplatten aus echtem Holz sind keine gute Wahl, denn wie die MDF Platten, so kann auch Holz bei Feuchtigkeit aufquellen und sich verziehen, zudem droht auch hier die von Schimmel. Die Deckenplatten im Badezimmer sollten nie direkt an der Decke, sondern auf einer Lattung befestigt werden. Damit sich oberhalb dieser Lattung kein Kondenswasser sammeln kann, ist eine sogenannte Hinterbelüftung für einen ständigen Luftaustausch wichtig. Die Konterlattung sorgt für einen ausreichend großen Abstand zwischen der Decke und den Platten, so kann die Luft zwischen den im rechten Winkel zueinander angebrachten Latten zirkulieren.

Die Luft trennen

Um keine Schimmelbildung an der Decke im Bad zu riskieren, sollte die Luft über den Deckenplatten vom Raum vollständig getrennt werden. Möglich ist das mit Decken aus Gipskarton mit halbrunden Stoßfugen, die mit sogenanntem Dichtspachtel verspachtelt werden. Bei diesem Verfahren ist es wichtig, die Verkleidung entlang der Wände sorgfältig abzudichten. Wenn alles dicht ist, bietet diese Methode eine große Sicherheit vor Schimmelbildung. Leider ist es nicht ganz so einfach, alles luftdicht abzuschotten. Fachleute arbeiten mit einer Folie, die zusätzlich über die Deckenverkleidung gespannt wird und für Abdichtung sorgt.

Keine Lösung

Hat sich an der Decke Schimmel gebildet, dann ist es keine Lösung, die Decke mit Platten zu verkleiden. Die Deckenplatten verhindern nämlich das Aufsteigen von warmer Luft und aufgrund dessen ist es im Hohlraum immer kälter als im restlichen Raum.

Fazit zu Deckenplatten für Feuchträume

Deckenplatten im Badezimmer anzubringen, ist eine gute Idee, weil diese dekorativen Platten das Bad wohnlicher machen. Allerdings ist es beim Anbringen der Platten sehr wichtig, sich genau an die Anleitung zu halten, damit sich keine Hohlräume bilden, durch die Feuchtigkeit nach oben über die Deckenplatten gelangt. Dringt in diesen Bereich feuchte Luft ein, dann kondensiert das Wasser und es bildet sich sehr schnell Schimmel, der gesundheitsschädlich sein kann.

Bild: @ depositphotos.com / denisismagilov

Deckenplatten für Feuchträume – was ist hier zu beachten?

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Ulrike Dietz