Die Smartwatch – eine digitale Uhr, die mitdenkt

Jedes Jahr im März und im Oktober werden die umgestellt und immer fragen sich viele Menschen: Wird die Uhr jetzt eine Stunde vor- oder zurückgestellt? Wer es sich einfacher machen will, kauft sich eine digitale Uhr, die das Umstellungsproblem allein bewältigt: eine sogenannte Smartwatch. Dies ist aber noch nicht alles, was diese Uhren können, sie sind digitale Alleskönner, die das Leben einfacher machen sollen. Smartwatch lässt sich mit „schlaue Uhr“ übersetzen, was ihre Fähigkeiten genau zum Ausdruck bringt.

Was kann die Smartwatch?

Eine moderne digitale Uhr kann via Bluetooth Verbindung mit dem Smartphone aufnehmen und fungiert dann als eine Art Fernbedienung, die auf viele Funktionen zugreifen kann. Grundsätzlich gilt: Alle Funktionen, über die ein Smartphone verfügt, können jederzeit von der Smartwatch abgerufen werden. Es reicht also ein Blick auf die digitale Uhr, um zu erfahren, wer angerufen oder eine Mail geschrieben hat. Eine Smartwatch ist im Grunde nichts anderes als eine am Handgelenk getragene Computertechnologie mit vielen interessanten Möglichkeiten, beispielsweise aus dem Fitnessbereich. So kann diese besondere Uhr die täglichen Schritte zählen und den Puls messen, außerdem schlägt sie Alarm, wenn der Kalorienverbrauch zu hoch ist. Für viele ist so etwas ganz praktisch, für andere ist es eine permanente Überwachung.

Über Apps erweiterbar

* Werbung / Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen / Details im §6 der Datenschutzerklärung

Wer eine intelligente, digitale Uhr am Handgelenk hat, kann damit hören, sich an wichtige Termine erinnern lassen, die Kalenderfunktion nutzen und sich über Neuigkeiten in den sozialen Netzwerken informieren lassen. Möglich wird das Ganze durch die entsprechenden Apps, die es für die Smartwatch gibt. Die erste dieser besonderen Uhren, die auf den Markt kam, war kein sonderlich großer Erfolg. Es änderte sich erst 2008, als es möglich wurde, die intelligente Uhr mit anderen Geräten wie beispielsweise dem Smartphone zu vernetzen. Inzwischen sind die smarten Uhren ein echter Verkaufsschlager. Es gibt allerdings auch Kritiken, was die Smartwatch angeht.

Was sind die Kritikpunkte?

Viele sehen in einer modernen digitalen Uhr ein Mittel, um Menschen unauffällig zu überwachen. Das, was nach einer der vielen Verschwörungstheorien klingt, ist nicht ganz so einfach von der Hand zu weisen. So erlaubt eine Smartwatch diskrete Abfragen zu Informationszwecken, zudem können Körperfunktionen genau beobachtet und problemlos ausgewertet werden. So entstehen auf einer Seite positive Optionen für die ganz persönliche Fitness- und Gesundheitsabfrage, auf der anderen Seite sehen viele Kritiker eine permanente Verletzung des Datenschutzes und der Informationsautonomie des Verbrauchers. Die Omnipräsenz der Uhren erlaubt gleichzeitig viele unterschiedliche Überwachungsfunktionen. Jeder kann allerdings selbst darüber entscheiden, ob er bestimmten Apps die Auskunft über die und die Fitness geben will oder nicht. Für oder für Menschen, die chronisch krank sind, hat die Überwachungsfunktion einer Smartwatch viele Vorteile.

Fazit zur Smartwatch

Die Entwicklung der Smartwatch ist noch lange nicht abgeschlossen. Es gibt noch viele technische, ökonomische sowie ethische Herausforderungen an die Uhren, die mitdenken und aufpassen. Die Zukunft der digitalen Uhren gilt vor allen Dingen der Integration des stetig wachsenden mobilen Business. Ein Problem, was die Hersteller der Uhren ebenfalls meistern müssen, sind die zu kurzen Laufzeiten der Akkus. Die befasst sich bereits damit und es wird überlegt, ob es vielleicht gelingen kann, durch die Bewegungen des Arms zu erzeugen.

Bild: @ depositphotos.com / khosrork

Die Smartwatch – eine digitale Uhr, die mitdenkt

Tommy Weber