Croffle aus dem Waffeleisen – eine echte Köstlichkeit

In fast jedem ist auch ein Waffeleisen zu finden. Kommt überraschend Besuch, dann ist der Waffelteig schnell angerührt und die köstlichen Waffeln können schnell gebacken werden. Mit Puderzucker bestreut, mit heißen Kirschen oder mit einer Kugel Eis serviert, sind Waffeln immer eine Leckerei. Jetzt gibt es aber eine neue süße Versuchung – Croffle aus dem Waffeleisen sind ein neuer Trend, sie sehen toll aus, sie schmecken herrlich und sollten bei keinem Brunch fehlen.

Was sind eigentlich Croffle aus dem Waffeleisen?

Es ist schon erstaunlich, was man mit einem einfachen Waffeleisen so alles machen kann. Die Auswahl reicht von Waffeln über knusprige Kartoffelpuffer bis hin zur Pizza Calzone, ganz neu sind aber Croffle aus dem Waffeleisen. Wer noch nie etwas von diesem trendigen Gebäck gehört hat, sollte sich unter einem Croffle ein Mittelding zwischen einer Waffel und einem Croissant vorstellen. Nach dem sogenannten Cronut, also einem Gebäckstück halb Croissant und halb Donut und einem Cruffin, halb Muffin, halb Croissant, gibt es jetzt den Croffle. Ursprünglich kommt das Gebäck aus Korea, wo es bereits seit mehr als fünf Jahren sehr erfolgreich auf den Street-Food-Märkten Karriere gemacht hat.

So kam der Croffle nach Europa

In Europa verdankt die Mischung aus Waffel und Croissant einer Pâtissière aus Irland. Louise Lennox hatte sich für die Bäckereikette  „Cuisine de France“ nach Neuigkeiten umgesehen und stieß dabei auf den Croffle, der im Waffeleisen schnell und einfach zubereitet wird. Instagram machte die süße Mischung schnell bekannt. In Berlin gibt es inzwischen einen Pop-up-Store, der Croffle in unterschiedlichen Varianten im Angebot hat. Croffle aus dem Waffeleisen auch in der heimischen Küche zu machen, ist nicht schwer. Aufwendig ist nur die Zubereitung des Blätterteigs, aber der kann gut gekühlt in den meisten Supermärkten fertig gekauft werden.

Die einfache Zubereitung

Der fertig gekaufte Blätterteig wird zu einem Hörnchen gerollt, auf das vorgeheizte Waffeleisen gelegt, und je nachdem, wie dick der Teig ist, zwischen drei und fünf Minuten gebacken. Perfekt ist das Hörnchen, wenn es eine goldbraune Farbe hat. Obwohl sich das Ganze wie das Backen einer normalen Waffel anhört, das Ergebnis unterscheidet sich dennoch sehr deutlich. Der im Waffeleisen gebackene Teig ist innen nicht weich und fluffig, wie es bei einer Waffel der Fall ist, sondern eher knusprig und vielschichtig. Es ist ein köstliches Erlebnis, durch die einzelnen knusprigen Schichten hindurchzubeißen.

Die passende Garnitur

Komplett wird der Croffle aber erst durch die richtige Garnitur. Die Möglichkeiten sind hier enorm vielseitig und reichen von einfachem Puderzucker über Marmelade und Ahornsirup bis zur Nusscreme. Wird der Croffle zum Kaffeeklatsch am Nachmittag gereicht, dann dürfen auch Erdbeeren mit Sahne oder Vanilleeis die Waffel zieren, die zur Hälfte ein Croissant ist.

Fazit zu Croffle aus dem Waffeleisen

Warme Karamellsoße oder geschmolzene weiße Schokolade auf einer knusprig gebackenen Waffel, die streng genommen gar keine ist – da läuft wohl jedem das Wasser im Mund zusammen. Für alle, die abnehmen wollen, sind Croffle nicht gerade das Richtige, alle anderen sollte es sich einfach schmecken lassen. Wer es lieber herzhaft mag, kann seinen Croffle auch mit Lachs, Frischkäse, Mozzarella oder gegrilltem Cheddar genießen. Der kulinarischen Fantasie und Vorstellung sind keine Grenzen gesetzt.

Bild: @ depositphotos.com / emilymwilson@comcast.net

Croffle aus dem Waffeleisen – eine echte Köstlichkeit

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Ulrike Dietz