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Drogenkauf im Internet ist zu einfach

Düsseldorf (ots) – Von Christian Schwerdtfeger: Drogen einfach per Mausklick nach Hause bestellen, ohne dabei auf die Straße zu müssen, ist im digitalen Zeitalter kinderleicht. Ein Test unserer Redaktion hat ergeben, dass es ausreicht, entsprechende Suchbegriffe bei Google einzugeben, und schon kann man auf die einschlägigen Seiten gelangen. Diese sind zum Teil so bedienungsfreundlich gestaltet wie normale Online-Versandhäuser – nur mit dem Unterschied, dass man dort harte Drogen bestellen kann und keine Pampers. Und das Risiko, dabei erwischt zu werden, ist vergleichsweise gering. Nur etwas mehr als rund 6000 Fälle konnten die Ermittler in NRW im vergangenen Jahr ausmachen. Damit aber immerhin schon doppelt so viele wie im Jahr davor. Aber diese Fahndungserfolge dürften nicht mehr als die berühmte Spitze des Eisbergs sein. Das Dunkelfeld ist extrem hoch, meinen Experten. Natürlich können die Sicherheitsbehörden nicht jedes Paket nach Drogen untersuchen. Aber gegen die Leichtigkeit, mit der Drogen im Internet bestellt werden können, muss dringend etwas unternommen werden. Es kann nicht sein, dass man dafür nicht einmal ins sogenannte Darknet muss. www.rp-online.de

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