Sport und CBD - wie sinnvoll ist die Einnahme bei körperlicher Aktivität?

Sport und CBD – wie sinnvoll ist die Einnahme bei körperlicher Aktivität?

CBD ist in aller Munde. Zu zahlreichen Krankheiten und Beschwerden werden weltweit Studien durchgeführt und viele Anwender sind von der Wirkung des Extrakts aus der Nutzhanfpflanze überzeugt. Dazu zählen auch Sportler, die CBD unterstützend zur Regeneration des Körpers und für einen erholsameren Schlaf einnehmen. Auch bei Muskelkater, Verspannungen aufgrund der körperlichen Belastung und Sportverletzungen kommt das Cannabidiol zum Einsatz.

Körperlich fit bleiben – so lautet die Devise für gesundheitsbewusste Menschen. Sie achten verstärkt auf ihre Ernährung, sind sportlich aktiv und greifen gelegentlich auf Nahrungsergänzungsmittel zurück, um den Körper optimal zu versorgen und die Leistungsfähigkeit zu steigern. Aus diesem Grund ist auch Sport und CBD ein Thema, das interessiert.

Inwiefern profitieren Menschen durch Sport und CBD? Zunächst kommt es auf die sportliche Betätigung selbst an. Sie kann gezielt dem Muskelaufbau dienen oder auch die Ausdauer und Konstitution verbessern. Letzteres kommt, korrekt ausgeführt, vor allem dem Herz-Kreislauf-System und dem Stoffwechsel zugute. Geeignet sind Aktivitäten wie Joggen, Radfahren oder Walken. Da das Wetter nicht immer einladend ist und der Besuch im Fitnessstudio sowohl einen erhöhten zeitlichen als auch einen finanziellen Aufwand bedeutet, suchen gesundheitsbewusste Menschen immer wieder auch nach Möglichkeiten, ihr Ausdauertraining zu Hause zu absolvieren. Mit entsprechenden Übungen lassen sich Kondition und Konstitution maßgeblich verbessern.

Allerdings ist Ausdauersport auch anstrengend. Er sollte zwar regelmäßig ausgeübt werden, aber der Körper benötigt anschließend Zeit, um sich zu erholen. An dieser Stelle kommt der Zusammenhang zwischen Sport und CBD ins Spiel: CBD wird von Sportlern bevorzugt eingenommen, da sie sich von der krampflösenden und schmerzlindernden Wirkung Unterstützung erhoffen. Auch bei entzündlichen Prozessen, die aufgrund einer Überlastung oder Fehlbelastung auftreten können, wird gerne CBD eingenommen.

Ein erholsamer Schlaf ist besonders wichtig für die Leistungsfähigkeit und gibt dem Körper Gelegenheit zur Erholung. Das kann ein weiterer Grund für die Einnahme von CBD sein, denn wer unter Ein- oder Durchschlafstörungen leidet, fühlt sich schlapp und tut sich wesentlich schwerer mit seinem Trainingspensum. Auf Beruhigungs- oder Schlafmittel möchten sportlich aktive Menschen dennoch häufig verzichten, da sie mögliche Nebenwirkungen fürchten. Lieber versuchen sie es mit CBD, da sie sich von dem Hanfextrakt einen besseren Schlaf erhoffen.

Kontraproduktiv für die Effektivität des Bewegungsprogrammes sind weiterhin Verletzungen. Sie führen zu einer Schonhaltung und somit nicht selten zu Verspannungen und Fehlbelastungen oder aber bedeuten gar eine Trainingspause. Zudem sind Verletzungen meist schmerzhaft. Wiederum erhoffen sich Betroffene, durch CBD den Heilungsprozess zu unterstützen. Ähnlich geht es Menschen, die unter einer chronischen Erkrankung leiden und daher Probleme mit dem Bewegungsapparat haben. Rheuma zum Beispiel kann körperliche Aktivitäten doch sehr erschweren. Vor allem in der Schmerztherapie wird CBD gründlich erforscht und immer mehr Menschen greifen darauf zurück. Hilft es gegen akute Schmerzen aufgrund einer Verletzung oder gegen chronische Schmerzen, kann auch ein regelmäßiges Bewegungsprogramm ausgeführt werden – selbstverständlich angepasst auf die individuelle Belastbarkeit.

Obgleich die Substanz aus der Hanfpflanze gewonnen wird, ist CBD legal, denn im Gegensatz zum ebenfalls in der Pflanze enthaltenen THC hat es keinen berauschenden Effekt. Für Sportler ist es besonders wichtig, keine illegalen Substanzen zu sich zu nehmen, deren Konsum nachhaltige Folgen sowohl auf die Gesundheit als auch auf die Sportkarriere haben kann. Bei CBD-Produkten, die aus kontrolliert angebauten Nutzhanfpflanzen hergestellt werden, bestehen derartige Bedenken nicht: Sie sind frei im Handel erhältlich, stehen nicht auf der Liste der verbotenen Substanzen der “Welt-Anti-Doping-Agentur” und können ohne Risiko eingenommen werden.

Welche Darreichungsformen sind für Sport und CBD zu empfehlen, fragt sich der Laie vermutlich. Das spielt eigentlich keine Rolle. Viel bedeutsamer ist die Qualität des CBD-Produktes und die Konzentration des Cannabidiols. Eine gängige Darreichungsform ist Öl. Gesundheitsbewusste Menschen achten darauf, dass sie CBD-Öl in Bio-Qualität und frei von künstlichen Zusatz- oder Konservierungsstoffen erwerben. Auch die Reinheit des Cannabidiols selbst ist zu beachten. Idealerweise wird die Substanz per schonendem CO2-Verfahren gewonnen.

Gute CBD-Öle aus deutscher Herstellung, die diese Voraussetzungen erfüllen, werden gleichermaßen von Freizeit- und Berufssportlern zur Unterstützung und zum Erhalt der Leistungsfähigkeit eingenommen. Sie sind in unterschiedlichen Konzentrationen erhältlich, wobei grundsätzlich empfohlen wird, mit einer geringen Konzentration und ebenfalls einer geringen Dosis zu beginnen. Cannabidiol ist dem menschlichen Körper zwar nicht fremd, denn es kommt naturgemäß auch im Organismus vor, aber an eine erhöhte Verfügbarkeit durch die Einnahme von CBD-Öl muss er sich erst gewöhnen.

Die Gelegenheit erhält er, indem zunächst nur ein Tropfen von einem drei- oder fünf-prozentigen Öl genommen wird. Die Dosis und eventuell anschließend auch die Konzentration kann langsam gesteigert werden. Dabei sollte jeder für sich selbst herausfinden, mit welcher Konzentration und und wie vielen Tropfen über den Tag verteilt der gewünschte Effekt erzielt wird.

Trotz Gesundheitsbewusstsein und regelmäßiger körperlicher Aktivität haben Menschen hin und wieder ein Problem, auf Genussmittel zu verzichten. Allerdings können solche die Effektivität des Trainings beeinträchtigen oder dieses erschweren, wie vor allem Raucher wissen. CBD steht in dem Verdacht, die Begleiterscheinungen einer Entwöhnung lindern zu können. Es ist deshalb nicht ungewöhnlich, dass ein Versuch, mit dem Rauchen aufzuhören, durch die Einnahme von CBD-Öl begleitet wird. Mehr noch, es gibt sogar CBD-haltige Liquids sowohl in verschiedenen Konzentrationen als auch in mehreren Geschmacksrichtungen.

Die Liquids sind idealerweise frei von Nikotin, können aber mit anderen Liquids gemischt werden – auch mit nikotinhaltigen. Sie sind für jeden eine Alternative, der ganz oder zumindest teilweise auf die herkömmliche Zigarette verzichten möchte, aber auch für jeden, der sich ein besonderes Dampferlebnis gönnen möchte. In dieser Form gelangt das CBD natürlich ebenfalls in den Organismus.

Da frei im Handel erhältliche CBD-Produkte unabhängig von der Darreichungsform nicht als Arzneimittel zugelassen sind, dürfen Hersteller übrigens keinerlei Angaben zu gesundheitlichen Wirkungen machen. Fehlen gewünschte Informationen, ist das für Verbraucher folglich kein Grund, sich verunsichern lassen. Mit ein wenig Recherche finden sich zahlreiche Berichte und Studien, die näher auf den Hanfextrakt eingehen. Die Seriosität eines Herstellers lässt sich dennoch recht schnell erkennen, indem hinsichtlich der CBD-Produkte von der Rohstoffgewinnung bis zur Verarbeitung Transparenz herrscht und auf unabhängige Qualitätskontrollen geachtet wird.

Bild: @ depositphotos.com / Omstudio

Gabi Klein