Who the fuck is Banksy – Exhibition –

Weilburg (ots) – Die letzten zwei Jahrzehnte stehen ganz im Zeichen des britischen Street Art Künstlers Banksy, der sich über viele Jahre hinweg mit seinen ironischen, gesellschaftspolitischen Graffitis zu dem plakativen, zeitgenössischen Grafik-Künstler des neuen Jahrhunderts gemacht hat. Ein für viele legitimer Nachfolger der 60er Jahre-“Revolutionäre” Andy Warhol und Velvet Underground.

Aktuell unterstützt der Rebell und geheimnisumwitterte Streetart-Künstler Banksy (https://www.instagram.com/banksy/?hl=de) ein Sea-Watch Schiff zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer. Die deutsche Hilfsorganisation Organisation twitterte dazu:”Ein Schiff gesponsert und bemalt von @Banksy, eine erfahrene Such- und Rettungsmannschaft aus ganz Europa – die MV Louise Michel sicherte bereits zwei Einsätze der Sea-Watch 4 und hat jetzt selbst 89 Menschen gerettet. Wir sind begeistert über die rosa Verstärkung!” Dazu veröffentlichte die Organisation ein Foto, auf dem das rosa – offenbar von Banksy (https://www.zeit.de/thema/banksy) – bemalte Schiff, das unter deutscher Flagge fährt, zu sehen ist.

Banksy’s umtriebige Gesellschaftskritik wird in unterschiedlichen Medien zum Ausdruck gebracht. Dabei waren Musik und bildende Kunst schon immer ein effektives Paar, wenn es darum ging Botschaften zu verbreiten, ironische Kommentare zur Wirklichkeit abzugeben oder dem Underground ein Gesicht zu geben, das über Sound und Image Lebensphilosophien und Haltungen abzubilden.

Stehen Andy Warhol und The Velvet Underground beispielhaft für diese Melange aus Revolte und zeittypischen Lebensgefühl in den sechziger Jahren, so stehen die letzten zwei Jahrzehnte im Zeichen des britischen Street Art Künstlers Banksy, der sich über viele Jahre hinweg mit seinen herausragenden Graffitis zum Aushängeschild dieser Bewegung gemacht hat. Man kann Banksy’s Bilder als graphisch ironischen Kommentar zum aktuellen Zeitgeschehen sehen, man kann diese Kunst in allen Facetten aber auch als weitereichendes Konzept sehen, so wie Banksy es selbst in dem Gesamtkunstwerk Dismaland realisiert hat.

Dabei ist ein wesentlicher und integraler Bestandteil seines Schaffens die Kreation und Gestaltung von Plattencovern. Banksy’s Covers haben unzweifelhaft mittlerweile ikonischen Charakter und sind weltweit gesuchte Sammlungsobjekte. Die Ausstellung im Rosenhang Museum präsentiert Banksy’s variationsreiche Coverdesigns in einer Zusammenstellung von originalen Banksy Plattencovern für insider Bands wie Capoeira Duo aus Bristol die teilweise in minimalen Auflagen als Promo veröffentlicht wurden, wie auch regulär veröffentlichte aber vergriffene Cover wie etwa Blowpop und gesuchte wie das Kate Moss Cover von Dirty Funker, 2006. Aber auch andere Banksy Arbeiten werden in diesem Zusammenhang gezeigt.

Die Wirkung der Ausstellung wird durch die einzigartige Sound-Installation “BAM-A-RAMA art impression” verstärkt, die jeden Besucher, der den Kunstkäfig betritt, berührt. Die technisch anspruchsvolle Sound-Installation gilt den Kuratoren als eigenes Exponat, das zusammen mit den ausgestellten Werken ein vertieftes Erleben der Ausstellung ermöglicht und den provokativen Charakter der Exponate betont.

Banksys Identität gibt nach wie vor Rätsel auf. Bekannt ist, dass er aus Bristol im Südwesten Englands stammt und Ende der Neunzigerjahre nach London kam. Einen Namen machte er sich mit gesellschaftskritischen und meist kontroversen Motiven, die oft überraschend auftauchen. Er thematisierte zum Beispiel auch Obdachlosigkeit, Konsumverhalten und die Corona-Krise.

Die Ausstellung im Rosenhang Museum wird von P.C. Neumann kuratiert, einem ausgewiesenen Banksy Kenner. Eröffnet wird die Show am Freitag, dem 25. September um 18 Uhr. Ausstellungsdauer: 26. September – 15. November 2020.

Öffnungszeiten des Museums: Di-So von 10-18 h

Quellenangaben

Bildquelle: obs/Rosenhang Museum/P. C. Neumann
Textquelle: Rosenhang Museum, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/127810/4706881
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