Mehr Lebensqualität bei Tinnitus – erste Digitale Gesundheitsanwendung jetzt auf Rezept

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Hohenlockstedt (ots) – Wenn es in den Ohren pfeift, rauscht oder klingelt, ist das für vier Millionen Menschen in Deutschland nicht mit einem musikalischen Hörgenuss, sondern mit einer hohen Belastung verbunden.[1] Sie leiden unter Tinnitus, einer häufig durch Stress bedingten, gestörten Hörverarbeitung mit zum Teil weitreichenden Folgen. Mit Kalmeda® trägt Pohl-Boskamp, familiengeführtes Pharmaunternehmen aus Schleswig-Holstein, gemeinsam mit mynoise und h3ko dazu bei, dass sich von Tinnitus geplagte Patienten zu Hause therapieren können. Als eine der zwei ersten Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) im Markt, ist Kalmeda® ab sofort in das DiGA-Verzeichnis und damit in die Regelerstattung der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen.

Vier Millionen Menschen in Deutschland, die unter akutem und chronischem Tinnitus leiden, klingeln regelmäßig die Ohren. An chronischem Tinnitus sind derzeit 2,7 Mio. Mensch erkrankt – die Anzahl wächst jährlich um 250.000 Neuerkrankungen.1 Häufig sind Stress, Verspannungen oder akute Hörschäden (z.B. durch ein Knalltrauma) die Ursachen. Der Leidensdruck ist hoch und neben den eigentlichen Symptomen können zusätzliche Beschwerden wie Nervosität, Angst oder depressive Verstimmung hinzukommen, die den Tinnitus weiter verstärken – ein Teufelskreis entsteht. Für Menschen mit Tinnitus ist es unerlässlich, möglichst schnell mit einer Therapie zu beginnen. Genau hier liegt das Problem: Es gibt zwar viele Therapieansätze, häufig fehlen allerdings die Wirksamkeitsbelege.[1]

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Kalmeda® schließt Versorgungslücke in Tinnitus-Therapie

Bisher war die Verhaltenstherapie das Nadelöhr jeder Tinnitusbehandlung. Denn Therapieplätze sind rar und Psychologen, die sich gleichzeitig mit dem Thema Tinnitus auskennen, sind selten. Die Kalmeda® Tinnitus-App schließt diese eklatante Versorgungslücke und führt die beiden Bereiche Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde und Psychologie zusammen, die bislang noch keine großen Berührungspunkte hatten. “Mit der Kalmeda® App steht erstmals eine komplette individuelle Tinnitusbehandlung auf Basis einer kognitiven Verhaltenstherapie als mobile App zur Verfügung”, erklärt Dr. Uso Walter, Facharzt für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde und Tinnitus-Experte. In Zusammenarbeit mit dem Psychologen Dr. Stefan Pennig hat er die digitale Therapie entwickelt.

Kalmeda® jetzt auf Kassenrezept und zuzahlungsfrei

Ärzte können ihren Patienten ab sofort auf Kassenrezept die Tinnitus-App Kalmeda® verordnen. Die Nutzung der App ist für die Patienten denkbar einfach: diese reichen das Rezept bei ihrer gesetzlichen Krankenkasse ein und erhalten daraufhin einen Code zur Freischaltung der Therapie. Die App kann vom Arzt einmal pro Quartal und bis zu viermal jährlich budgetneutral und zuzahlungsfrei verordnet werden. Bereits seit Anfang 2019 wurde Kalmeda® im Rahmen eines Selektivvertrages durch die Krankenkasse BIG direkt gesund erstattet, die das Potenzial der App frühzeitig erkannt hatte.

Mit Kalmeda® in die Zukunft

Kalmeda® ist der erste Schritt in die Zukunft des Gesundheitswesens, welche mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) durch Gesundheitsminister Jens Spahn eingeläutet wurde. Die digitalen Gesundheitsanwendungen spielen dort eine wesentliche Rolle und sind Grundstein einer Patientenversorgung über mobile Endgeräte, deren Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Kalmeda® wurde zur Behandlung des chronischen Tinnitus mit der Aufnahme ins DiGA-Verzeichnis zugelassen. “Vor dem Hintergrund, dass Kalmeda® in der Regelversorgung gesetzlicher Krankenversicherungen etabliert wurde, ist die App von Beginn an als Medizinprodukt mit den entsprechend hohen Datenschutzanforderungen und Datensicherheit konzipiert worden”, kommentiert Christof Schifferings, Geschäftsführer der mynoise GmbH.

Die verhaltenstherapeutische Tinnitus-App Kalmeda® ist auf den individuellen Krankheitsverlauf des Tinnitus-Patienten angepasst und ersetzt negative Denk- und Verhaltensmuster und emotionale Bewertungen durch hilfreiche. In den neuen europäischen Leitlinien ist die kognitive Verhaltenstherapie die einzige Behandlung mit einer nachgewiesenen Wirkung. Kalmeda® bietet in fünf Leveln mit jeweils neun Etappen eine individuelle Anleitung zur Aufmerksamkeitslenkung, Entspannung, Achtsamkeit und Akzeptanz sowie jederzeitige direkte Kontaktmöglichkeit zum Arzt. Die Tinnitus-App ist auch ohne Internetverbindung von den Patienten nutzbar.

Testzugänge für Redakteure

Wer sich von der digital-kognitiven Verhaltenstherapie der Kalmeda® Tinnitus-App überzeugen möchte, kann über info@kalmeda.de (mailto:info@kalmeda.de) einen Testzugang zur App anfordern.

Wie entsteht Tinnitus?

Bei jedem Menschen gehen von Geburt an Sinneshärchen im Ohr kaputt und führen zu irregulären Erregungen im Bereich der Hörbahn, die grundsätzlich als Tinnitus wahrgenommen werden können. Diese werden normalerweise von der Hörverarbeitung des Ohres unterdrückt. Deren Aufgabe ist es, wichtige Geräusche zu verstärken und unwichtige zu unterdrücken. Wenn dieses System zum Beispiel durch Stress aus der Balance kommt, kann ein Tinnitus entstehen.

[1] Pilgramm et al., Tinnitus in der Bundesrepublik Deutschland – eine repräsentative epidemiologische Studie. HNO aktuell, 1999; 7: 261-265.

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  • SICHERES DESIGN: Das eingebaute weiche, verstellbare Nasenclip- und Cup-Design bietet Komfort und Sicherheit durch die sichere Passform für das Gesicht der meisten Erwachsenen. Die 5 Schichten werden mit einem Verfahren an Ort und Stelle gehalten, bei dem alle 5 Schichten zusammengedrückt werden, um die maximale Filtrationsfähigkeit der Maske zu gewährleisten. Diese sollten nicht mit Löchern verwechselt werden.
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Quellenangaben

Bildquelle: obs/G. Pohl Boskamp GmbH & Co. KG
Textquelle: G. Pohl Boskamp GmbH & Co. KG, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/67141/4726579
Newsroom: G. Pohl Boskamp GmbH & Co. KG
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Claudia von der Heide
Manager PR & Kommunikation
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