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So geht Ausbildung trotz Pandemie

Lübeck / Mainz (ots) – Der Campus Hörakustik stellt die Berufsausbildung von dringend benötigten Fachkräften auch in Zeiten der Coronavirus-Pandemie weiter sicher. Mit einem umfassenden Hygienekonzept und weiteren Investitionen in die Digitalisierung hat die zentrale Aus- und Weiterbildungsstätte des systemrelevanten Hörakustiker-Handwerks in Deutschland bereits frühzeitig und vorausschauend die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass junge Nachwuchskräfte ihre Ausbildung sicher antreten, absolvieren und abschließen können.

Bereits vor den jüngsten Entscheidungen durch die Bundesregierung und Länder über das Maßnahmenpaket zur Eindämmung der SARS-Cov2-Pandemie wurden 50 Prozent des Berufsschulunterrichts am Campus Hörakustik online durchgeführt. Die Präsenzzeit der Auszubildenden ist auf ein notwendiges Minimum reduziert worden.

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Aktuell ist der Präsenzunterricht vorläufig ausgesetzt. Die Lehrinhalte werden über Online-Unterricht vermittelt.

Investition in Digitalisierung sichert den Unterricht

Für den Online-Unterricht wurde weiter in die digitale Lernplattform “Moodle” investiert. Um auf steigende Zugriffszahlen vorbereitet zu sein, läuft das Online-Meeting-Programm BigBlueButton auf einem eigenen Servercluster. So kann auf potenzielle Engpässe schnell mit zusätzlichen Kapazitäten reagiert werden.

Auch auf Hybrid-Unterricht ist der Campus Hörakustik vorbereitet. Die Ausstattung mit Beamer und Dokumentenkamera in allen Unterrichtsräumen ermöglicht es, dass mehrere räumlich getrennte kleine Lerngruppen mit ausreichend Abstand zueinander gleichzeitig in verschiedenen Klassenräumen oder von zu Hause zugeschaltet von einer Lehrkraft unterrichtet werden können.

Damit jedem Auszubildenden die Teilnahme am digitalen Unterricht auch von seinem Einzelzimmer aus möglich ist, stehen am Campus Hörakustik rund 300 Laptops aus dem Maßnahmenpaket der Bundes- und Landesregierung zur Ausleihe zur Verfügung.

In allen Unterrichtsräumen, Boardinghäusern und Internaten auf dem Campus Hörakustik ist WLAN vorhanden. Durch eine neue Firewall und einen Authentifizierungsserver kann das Netz auch über alle privaten Endgeräte der Auszubildenden bis in die späten Abendstunden genutzt werden.

Erprobte Infrastruktur und jahrelange Erfahrung

In den Meistervorbereitungskursen wurden die theoretischen Teile schon vor Ausbruch der Covid-19-Pandemie online gelehrt. Sowohl im Vollzeit-Meisterkurs als auch in den Intensivkursen ist der Theorie-Unterricht in den virtuellen Klassenraum verlegt worden. Die erprobte Infrastruktur und jahrelange Erfahrung mit E-Learning-Angeboten als Ergänzung zum Präsenzunterricht haben den kurzfristigen Umstieg auf die Online-Lehre möglich gemacht.

Der Bedarf an Fachkräften in diesem systemrelevanten Gesundheitshandwerk ist hoch, denn sie stellen die Hörsystemversorgung von Menschen mit Hörproblemen sicher und ermöglichen ihnen dadurch, Lebensqualität zu bewahren. In Deutschland gibt es etwa 5,4 Millionen Menschen mit einer indizierten Schwerhörigkeit. Tendenz steigend. Schwerhörigkeit zählt zu den zehn häufigsten gesundheitlichen Problemen. Das Hörakustiker-Handwerk kommt seiner gesellschaftlichen Verantwortung nach, indem es seit vielen Jahren und auch jetzt in Zeiten der Corona-Pandemie dringend benötigte Nachwuchskräfte ausbildet. Mit ca. 20 Prozent hat es eine der höchsten Ausbildungsquoten in der deutschen Wirtschaft.

Hintergrund zum Campus Hörakustik

Der Campus Hörakustik ist das zentrale Ausbildungs-, Fort- und Weiterbildungszentrum der Hörakustik in Deutschland. Im Rahmen einer international einmaligen Lernortkooperation der bundesoffenen Landesberufsschule für Hörakustiker und Hörakustikerinnen (LBS) und der Akademie für Hörakustik (afh) unterrichten die afh und die LBS gemeinsam seit 1972 auf dem Campus zukünftige Hörakustiker und Hörakustikerinnen aus dem gesamten Bundesgebiet in Theorie und Praxis. Auch die Zwischen- und Gesellenprüfungen sowie Meisterkurse und -prüfungen finden auf dem Campus statt. Der Campus Hörakustik und die duale Hörakustik-Ausbildung haben weltweit Vorbildcharakter.

Quellenangaben

Bildquelle: obs/Bundesinnung der Hörakustiker KdöR/biha-Fotograf: Olaf Malzahn
Textquelle: Bundesinnung der Hörakustiker KdöR, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/70547/4816858
Newsroom: Bundesinnung der Hörakustiker KdöR
Pressekontakt: Michael Skwarciak
M.A. (biha)
skwarciak@biha.de
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