Deutschlandpremiere für Kino-Koproduktion mit dem MDR „Das Mädchen mit den …

Leipzig (ots) – Das zu großen Teilen in Zeitz (Sachsen-Anhalt) gedrehte Regiedebüt der vielfach preisgekrönten Theater- und Filmschauspielerin Katharina Marie Schubert konkurriert in der Reihe Neues Deutsches Kino um den mit insgesamt 70.000 € dotierten Förderpreis

Zum Filmfest München, dass in diesem Jahr vom 1. bis 10. Juli live in der ganzen Stadt unter freiem Himmel stattfindet, wird das 2020 in Zeitz und Berlin gedrehte Regiedebüt von Katharina Marie Schubert „Das Mädchen mit den goldenen Händen“ seine Deutschlandpremiere feiern.

Mit dem hochkarätig besetzten Debütfilm, unter anderem mit Schauspielerin Corinna Harfouch und Jörg Schüttauf, inszeniert Schubert ihren ersten abendfüllenden Spielfilm, für den sie auch das Drehbuch schrieb.

„Wir freuen uns sehr, dass Katharina Marie Schubert mit ihrem Regiedebüt für die Reihe Neues Deutsches Kino ausgewählt wurde und sich damit im Wettbewerb um den Förderpreis befindet. In dem hauptsächlich in Zeitz und Umgebung gedrehten Drama erzählt Katharina Marie Schubert von lang aufgestauten Emotionen und vielschichtigen Auseinandersetzungen innerhalb einer Familie, die die gesellschaftlichen Probleme der Nachwendezeit spiegeln. Nach dem Lockdown freuen wir uns umso mehr, dass der Debütfilm noch vor dem Kinostart seine Premiere vor einem größeren Publikum feiern kann. Wir drücken die Daumen“, so Meike Götz, Redakteurin und Leiterin des Bereichs Debütfilm im MDR.

Beim Filmfest München werden die besten Nachwuchsleistungen in den Kategorien „Beste/r Nachwuchsregisseur/in“, „Beste/r Nachwuchsproduzent/in“, „Beste/r Nachwuchsautor/in“; „Beste/r Nachwuchsschauspieler/in“ ausgezeichnet. „Das Mädchen mit den goldenen Händen“ ist in allen Kategorien nominiert. Die Preisverleihung findet am 9. Juli statt.

Zum Inhalt:

Ein kleines ostdeutsches Provinzstädtchen im Jahr 1999 kurz vor dem Millennium-Wechsel. Die Menschen haben schon viele Umbrüche hinter sich, weitere stehen bevor. Gudrun feiert heute ihren 60. Geburtstag, in einem alten, verfallenen Herrenhaus, das zu DDR-Zeiten als Kinderheim genutzt wurde, in dem auch sie selber elternlos aufgewachsen ist. Eine schwierige Geschichte zwischen Wehmut und Nostalgie. Zur Geburtstagsfeier reist auch Gudruns Tochter Lara aus Berlin an. Sie ist mit dem Stiefvater aufgewachsen, über ihren leiblichen Vater wollte die Mutter nie sprechen, entsprechend angespannt ist das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter. Ausgerechnet während der Feier erfährt Gudrun, dass das ehemalige Kinderheim an finanzkräftige Investoren verkauft werden soll, die es zum Hotel ausbauen wollen: Eine wirtschaftliche Perspektive für die strukturarme Region oder Ausverkauf der eigenen Geschichte? Über diese Frage scheiden sich die Geister im Ort. Während Gudrun in den nächsten Tagen alles daran setzt, das Kinderheim als Gemeinde- und Begegnungszentrum für alle Bewohner zu erhalten, macht sich ihre Tochter Lara auf die Suche nach ihrem Vater und einer Erklärung für die unnachgiebige Härte ihrer Mutter.

In weiteren Rollen sind Peter René Lüdicke, Gabriela Maria Schmeide, Ulrike Krumbiegel, Imogen Kogge und Newcomerin Birte Schnöink zu sehen. Hinter der Kamera steht der vielfach preisgekrönte Rumäne Barbu Bălăşoiu.

Gefördert wurde das Vorhaben von der kulturellen Filmförderung des Bundes (BKM), der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM), dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF), dem FilmFernsehFonds Bayern (FFF, Projekt- und Produktionsförderung) und der FFA (Filmförderungsanstalt).

Der Kinofilm ist eine Ko-Produktion der if… Productions Film GmbH (Produzent: Ingo Fliess) mit dem Mitteldeutschen Rundfunk (Redaktion: Meike Götz), arte (Redaktion: Barbara Häbe) und dem Hessischen Rundfunk (Redaktion: Jörg Himstedt).

Wildbunch Germany bringt den Film am 2. Dezember 2021 bundesweit in die deutschen Kinos.

Bildmaterial ist abrufbar unter

http://www.presseportal.de/pm/7880/4512885

Quellenangaben

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