Ioannis Moraitis, Chef der hedera bauwert GmbH: Wohnungsbau und Wohnungspolitik – …

Berlin (ots) –

In fehlen mehr als 600.000 Wohnungen, in Berlin sind es 80.000 Wohnungen. Bis 2030 geht man von einer Lücke von 200.000 Wohneinheiten in der aus. Trotz ausgelasteter Kapazitäten am wird aber zu wenig Wohnraum fertiggestellt. Ioannis Moraitis, geschäftsführender Gesellschafter der hedera bauwert GmbH, einem Projektentwickler mit Schwerpunkt Berlin, erklärt hierzu: “Regierungen können keine Wohnungen bauen. Doch die kann und soll dafür die besten Rahmenbedingungen setzen – und da gibt es für die künftige viel zu tun. Bauen und Vermietern müssen wieder attraktiv werden und daher sollte sich die Politik sofort nach der Regierungsbildung mit Bauwirtschaft zusammensetzen.”

Ioannis Moraitis betont: “In einer freien Marktwirtschaft liegen einige Faktoren außerhalb der Kontrolle des Staates. So etwa die aus dem Ruder gelaufenen Materialpreise. Doch an anderer Stelle ist der Staat Kostentreiber – was sich angesichts einer grünen Regierungsbeteiligung noch verschärfen dürfte. Die energetische Sanierung wird wohl verpflichtend werden – und sie werden damit die Baukosten und den auf die Mieten weiter anheben. Es sei denn, man findet Lösungen, die die Last abfedern. Die energetische Sanierung darf nicht dazu führen, dass sich Bauen und Vermieten nicht mehr rechnen und Vermieter eine Null-Renditen haben.”

Ziel müsse es zudem werden, durch beherzte Maßnahmen Bauen einfacher und günstiger zu gestalten. Hierzu zählen der Wegfall von Vorschriften, die schnellere Vergabe von Grundstücken und raschere Erteilung von Baugenehmigungen. “Dies könnte zu riesigen Einsparungen führen, wofür allerdings ein Kraftakt auf allen Ebenen – von Bund, Länder bis hin zur Bauverwaltung in den Berliner Bezirken – notwendig ist, inklusive einer konsequenten Digitalisierungsstrategie”, so Moraitis weiter.

Auch in Berlin wird eine neue gebildet, die vermutlich die Alte ist. Sie wird in puncto Bau- und Wohnungspolitik besonders viel zu tun haben. Hierzu Moraitis: “Zum einen muss die gesellschaftliche Debatte abgekühlt werden. Hierzu zählt auch, den Volksentscheid zur Enteignung von Wohnungskonzernen zu den Akten zu legen. Denn er rüttelt an den Grundfesten unseres Gemeinwesens, nämlich dem Recht am Eigentum. Sollten die Enteignungsfantasien in die Realität umgesetzt werden, würde dies einen weiteren Vertrauensverlust in den Wirtschaftsstandort Berlin bedeuten, der durch den verfassungswidrigen Mietendeckel ohnehin schon einen großen Schlag erhalten hat.”

Moraitis abschließend: “Die Ampel-Koalition sollte das Mietrecht zukunftsfest machen. Der faire Interessenausgleich zwischen Vermietern und Mietern muss auch künftig gewahrt sein. Gleichzeitig müsse man die Ursachen der Wohnungsnot beheben, wozu besonders auch staatliche Preistreiber und Entscheidungen zählen. Energetische Sanierung müssen weiterhin freiwillig und vor allem wirtschaftlich sein. Politik von Bund bis Land muss wichtige Entscheidungen anpacken. Dazu ist auch Ehrlichkeit bei den Zahlen und Argumenten nötig, besonders aber ein Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge. Denn am Ende muss sich rechnen – für alle Beteiligten.”

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