Polizeibericht Region Konstanz: Verkehrssicherheit und Reisefreude – Hinweise und Tipps der Polizei um die Fahrt in den …

Konstanz/Tuttlingen/Rottweil/Schwarzwald-Baar-Kreis (ots) –

Die Pfingstferien beginnen – das heißt für viele Menschen Auto, Wohnmobil oder Motorrad packen und ab in den Urlaub! Um dort jedoch auch sicher anzukommen, ist es wichtig, vor dem Start in die Ferien insbesondere auch auf die richtige Beladung des jeweils genutzten fahrbaren Untersatzes zu achten.

Deshalb führt die zu Ferienbeginn vornehmlich auf Autobahnen und Bundesstraßen wieder vermehrt Kontrollen zur Sicherheit aller durch. Schwerpunkte sind der ordnungsgemäße Zustand der Fahrzeuge, zulässige Besetzung und vor allem die Beladung. Ziel ist, die oft allzu sorglos in den Urlaub gestarteten Verkehrsteilnehmer auf Gefahren, insbesondere bei vollbeladenen Wohnmobilen und Campern, aufmerksam zu machen um damit einen Beitrag zur sicheren Fahrt in einen entspannten Urlaub zu leisten. Hierbei wird nicht nur auf die Sicherheit der kleinsten Mitfahrer geachtet, sondern auch auf Anbauten, sowie die Beladung des Fahrzeugs oder die Einhaltung des zulässigen Gesamtgewichts. Denn immer wieder kommt es zu teilweise auch schweren Unfällen, weil Fahrzeuge überladen waren oder sich plötzlich ein Fahrrad vom Träger oder sich sogar eine ganze Dachbox gelöst hat.

Bedingt durch die eingeschränkte Reisefreiheit während der Corona-Pandemie haben unzählige Urlauber die Freude und den Spaß am Verreisen mit Wohnmobilen und Campingbussen für sich entdeckt. Das Zuhause auf vier Rädern zu Reisebeginn richtig zu beladen, ist aber Grundvoraussetzung für eine unbeschwerte und sichere Fahrt in den lang ersehnten Urlaub. Dabei ist es nicht nur wichtig, auf das zulässige Gesamtgewicht zu achten, sondern es sollte auch die richtige Verteilung auf den einzelnen Achsen im Blick behalten werden. Über- und falsche Beladung wirken sich negativ auf das Fahrverhalten des Wohnmobils aus, können das “Handling” erheblich beeinträchtigen und so leicht zur Gefahr werden. Zudem gibt es höchstzulässige Achslasten. Ein Blick in die Fahrzeugpapiere hilft hier weiter.

Beim Reisen mit einem Wohnmobil unbedingt im Blick haben sollte man auch den sachgemäßen Umgang mit im Fahrzeug mitgeführten Gasflaschen. Um Unannehmlichkeiten auf dem Weg in den Urlaub zu vermeiden, lohnt es sich, sich vor der Abfahrt über den sicheren Umgang mit Brennstoffen und der Fahrzeugbeladung bei Automobilclubs oder den technischen Prüfgesellschaften zu informieren. Ganz abgesehen von den Unfallgefahren die sich aus Fehlern und Unachtsamkeit ergeben können, führen Verstöße in diesen Bereichen auch rasch zu teilweise satten Geldstrafen.

Auch nicht außer Acht lassen sollte man die richtige Sicherung von Fahrradträgern an Auto oder Wohnmobil. Auch hier gibt es Belastungsgrenzen und Beladungsvorgaben an die man sich unbedingt halten sollte. Nicht richtig befestigte Fahrradträger oder einzelne Räder darauf bergen ein großes Unfallrisiko für andere Verkehrsteilnehmer. Bei der Auswahl des Fahrradträgers, ob an der Anhängerkupplung oder dem Fahrraddachträger, spielt nicht nur die Anzahl der zu transportierenden Räder, sondern auch das Fahrzeug selbst eine wichtige Rolle. Hier sollte man sich vorher gründlich informieren.

Weiterer Tipp der Polizei: Insbesondere wer mit Fahrradträgern unterwegs ist, sollte sich schon wegen des erhöhten Luftwiderstands und damit auch höheren Spritverbrauchs grundsätzlich einfach etwas mehr Zeit für die Fahrstrecke in die Ferien nehmen und das Unfallrisiko so deutlich minimieren.

Selbst Motorradfahrer müssen von der Polizei nicht selten wegen des Gewichts beanstandet werden. Denn auch ein Motorrad kann schon allein mit Tankrucksack, Koffern und viel Gepäck überladen sein. Kommt ein Mitfahrer hinzu, ist das zulässige Gesamtgewicht der Maschine oft schnell überschritten. Dabei helfen die Daten in den Fahrzeugpapieren und gegebenenfalls eine Waage, um das Gewicht beim Packen des Bikes stets im Blick zu haben.

Weitere zahlreiche und detaillierte Informationen zum sicheren Reisen im In- und Ausland, sei es mit dem Auto, dem Wohnmobil, dem Wohnwagen oder dem Motorrad, findet man auch im Internet auf den Seiten verschiedener Automobilclubs, Fachportalen oder den Verkehrsministerien. Es lohnt sich auch für erfahrene Urlaubsfahrer, sich regelmäßig zu informieren.

Tipps der Polizei für eine sichere und entspannte Fahrt im Überblick:

– Nehmen Sie Rücksicht auf sich und andere

– Kontrollieren Sie vor dem Start Reifendruck, Ölstand und Wasser

– Starten Sie die Fahrt erholt und gut ausgeruht

– Sichern Sie Kinder, Haustiere und Gepäck

– Leichte Snacks und ein ausreichender Vorrat an Getränken dürfen

auf einer längeren Autofahrt nicht fehlen

– Machen Sie ausreichend Pause. Empfehlung: Alle anderthalb bis

zwei Stunden oder alle 200 Kilometer

– Droht die Fahrt zu lang zu werden, sind Zwischenstopps mit

Übernachtung sinnvoll

– Die Autobahn ist auch bei Stau kein Ort für Fußgänger. Bewahren

Sie Ruhe, bilden Sie eine Rettungsgasse und bleiben Sie im Auto

– Schon bei Schritttempo muss auf der Autobahn und mehrspurigen

Landstraßen eine Rettungsgasse gebildet werden

– Die Rettungsgasse ist keine Gasse für Motorradfahrer

– Unfallorte sind keine Plätze für Schaulustige, sondern für

Rettungskräfte

– Filmen und Fotografieren von Unfallopfern ist eine Straftat

– Lassen Sie Kinder und Tiere nicht im Fahrzeug zurück, auch nicht

wenn das Fenster geöffnet ist

– Lassen Sie keine Wertsachen in Ihrem Fahrzeug

– Finger weg vom Handy oder sonstigen elektronischen Geräten

während der Fahrt.

Kontakt:

Newsroom: Polizeipräsidium Konstanz
Rückfragen an:

Katrin Rosenthal

Pressestelle
Telefon: 07531 995-1014
E-Mail: konstanz.pressestelle@polizei.bwl.de

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Quellenangaben

Textquelle: Polizeipräsidium Konstanz, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110973/5239099

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