POL-OS: Osnabrück: Handeltreiben mit nicht geringen Mengen Betäubungsmitteln – Ermittlungskomplex offengelegt – gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft und Polizei Osnabrück

15.07.2021 – 10:05

Polizeiinspektion Osnabrück

Seit Anfang des Jahres führen und Staatsanwaltschaft Osnabrück ein größeres Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Insgesamt wird gegen zehn beschuldigte Personen, sieben Männer und drei Frauen im Alter zwischen 20 und 59 Jahren, ermittelt.

Am 16. Juni 2021 erfolgten umfangreiche polizeiliche Maßnahmen. In Georgsmarienhütte/Oesede kam es zu Festnahmen und mehrere Kilo Betäubungsmittel wurden beschlagnahmt. Im Anschluss wurden Durchsuchungsbeschlüsse an neun Adressen in Osnabrück, Georgsmarienhütte, Lienen, Hilter a.T.W., Delmenhorst und Elsfleth umgesetzt.

In den Objekten stießen die Ermittler auf weitere Betäubungsmittel, über 20.000 Euro Bargeld sowie zwei Marihuana-Plantagen. Weiter wurden Teleskopschlagstöcke, Pfeffersprays, Schreckschusswaffen und Gewehrmagazine beschlagnahmt.
In der Summe wurden bei den Durchsuchungen mehr als 19 kg Marihuana, 750 g Kokain, ein Kilo Amphetamin sowie mehrere Liter Ampethaminöl gefunden.

Aus dem Vermögen des Hauptbeschuldigten, einem 26-jährigen Mann aus Georgsmarienhütte, wurden ein BMW X5 und ein Mercedes CLS 500 beschlagnahmt und deren Einziehung vorbereitet.

Gegen drei Personen, zwei Männer und eine Frau, ermittelt die Polizei zusätzlich aufgrund von Straftaten nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz. Die Personen stehen im Verdacht, in einem Wald bei Hagen a.T.W. ein illegales Waffen- und Munitionslager angelegt zu haben. Anfang März 2021 entdeckten Waldbesucher ein vergrabenes Kunststofffass mit einer Kalaschnikow, einer weiteren Langwaffe und etwa 1.400 Schuss Munition. Die Polizei wurde eingeschaltet und nahm die Ermittlungen auf.

Zwei der zehn Beschuldigten, der 26-jährige Hauptverdächtige und ein 28-jähriger Osnabrücker, sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dauern an.

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