Das Internet und die Macht der Werbung

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Ulrike Dietz
3 min

Der Autopionier Henry Ford war der Meinung, dass wer keine Werbung macht, um Geld zu sparen, auch die Uhr abstellen kann, um Zeit zu sparen. Die heutige Zeit würde Henry Ford sehr wahrscheinlich gefallen, denn mit dem Internet wurde ein neues Medium geboren, mit dem es sich vortrefflich werben lässt. Die Werbung hat heute einen ungleich hohen Stellenwert bekommen, aber nicht alle sind mit dieser Flut an Reklame einverstanden.

Einfach und doch effektiv

Werbung gibt es schon sehr lange, aber sie war noch vor wenigen Jahren ein mühsames Geschäft. Geworben wurde in Zeitungen und Zeitschriften, auf Plakatwänden und an Litfaßsäulen. Wer sich damals schon darüber aufgeregt hat, dass in der Frauenzeitschrift auf jeder zweiten Seite für Parfüm oder Seife geworben wurde, der wird sich heute beim Blick ins Internet regelrecht belästigt fühlen. Werbung ist so einfach und so effektiv geworden, denn sie ist nicht mehr zu übersehen. Wer eine Webseite im Internet öffnet, der muss damit rechnen, dass plötzlich ein buntes Werbebanner aufploppt und den ganzen Bildschirm belegt. Das ist mitunter sehr nervig und man fragt sich: Woher haben das Schuhhaus oder die Online-Apotheke wohl meine Adresse? Das Internet denkt mit und wer sich irgendwann einmal ein Paar Schuhe im Netz angeschaut hat, der muss damit rechnen, entsprechende Angebote zu bekommen.

Werbung in den sozialen Netzwerken

Eigentlich war Facebook als eine Art Album für Studenten gedacht, heute ist daraus eine Gelddruckmaschine geworden und das nur dank der Werbepartner, die im Hintergrund die Fäden ziehen. In den sozialen Netzwerken ist Werbung eine Art Selbstläufer und diejenigen, die die Werbung machen wollen, müssen eigentlich nichts weiter tun, als dabei zuzusehen, wie ihre Werbung wieder und wieder „gelikt“ wird. So erreicht die Werbebotschaft innerhalb von sehr kurzer Zeit sehr viele Menschen, einfacher geht es nicht mehr. Aber nicht nur die sozialen Netzwerke sind gute Werbeträger, auch andere Plattformen wie zum Beispiel YouTube sind perfekt, wenn es darum geht, möglichst viele Menschen zu erreichen.

Werbung kann für eine Kaufentscheidung ein wichtiges Kriterium sein, aber wer sich daran stört, dass die Werbung im Fernsehen alle paar Minuten von einem Spielfilm unterbrochen wird, der wird auch der Werbung im Internet sehr wahrscheinlich nicht allzu viel abgewinnen können.

Bild: © Depositphotos.com / nmedia

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Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen.

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