Der Traum vom Eigenheim: Viele zieht es in ländlichere Regionen

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Der Traum vom Eigenheim: Viele zieht es in ländlichere Regionen

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Steigende Mieten und niedrige Bauzinsen sorgen dafür, dass sich mehr und mehr Menschen in Deutschland für Wohneigentum interessieren. Auch für Personen, für die ein Wohnungs- oder gar Hauskauf bis vor einiger Zeit noch nicht möglich war, können nun von den guten Konditionen profitieren.

Alte Immobilien werden kostengünstig modernisiert

Auf der anderen Seite steht der günstigen Gelegenheit eine Wohnungsknappheit gegenüber. Nicht nur sozialer Wohnraum ist vielerorts Mangelware. Gerade in den Ballungsgebieten können viele Städte und Gemeinden nicht genügend Wohnraum bieten, viele zieht es daher wieder aus der Stadt heraus. In ländlichen Regionen oder auch in Gebieten am Stadtrand lässt sich so manch ein Schnäppchen finden, welches mit wenig Aufwand renoviert und bezogen werden kann. Alte Immobilien können oft mit überlegter Planung kostengünstig und hochwertig modernisiert werden. Beim Renovieren legen viele selber Hand an, zumindest in Bereichen, die nicht zwangsläufig vom Fachmann erledigt werden müssen. Nicht jede Renovierung ist zwangsläufig mit der Beauftragung eines Fachmanns verbunden. Handwerkliches Geschick und die nötige Zeit sollten aber in jedem Fall vorhanden sein. Eingriffe in die Gebäudehülle, sanitäre Anlagen, Dacharbeiten sowie elektrische Installationen sollten aber tunlichst nicht von Amateuren angegangen werden, um Sicherheit für Leib und Leben sicherzustellen.

Individuelle Vorstellungen verwirklichen

Allgemein geht der Trend (auch beim Renovieren des bestehenden Wohneigentums), in Richtung selber machen. Vor allem Tapezieren, Streichen und Boden verlegen, wird von vielen in Eigenregie durchgeführt. Doch auch ein Dachausbau, ein Anbau oder eine Komplettsanierung kann in vielen Fällen eigenhändig geplant und durchgeführt werden. Dabei kann man seine ganz individuellen Vorstellungen verwirklichen. Die große Auswahl an unterschiedlichen Materialien bieten dem ambitionierten Heimwerker heute genug Ansätze, um seine ganz eigene Vision seiner vier Wände umzusetzen.

Prägende Raumelemente schaffen

Bei der Raumgestaltung sind der eigenen Kreativität höchstens durch das zur Verfügung stehende Budget Grenzen gesetzt. Wände, Decken, Böden und natürlich auch Einrichtungsgegenstände wie Möbel oder Dekorationsgegenstände können dem Raum Akzente verleihen oder ihn in einer gewissen Stilrichtung prägen.

Vor allem der Boden eines Raumes hat einen erheblichen Einfluss auf die Raumwirkung und lässt sich in den meisten Fällen einfach selber verlegen. Für das Verlegen von Böden werden weder Leiter noch Gerüste oder sonstiges Spezialwerkzeug benötigt. Längst sind die Zeiten vorbei, in denen nur bestimmte Formen und Materialien als Bodenbelag infrage kamen. Sowohl Oberflächenbeschaffenheit, Farbe als auch die Designelemente der erhältlichen Bodenarten ermöglichen eine individuelle und attraktive Gestaltung der Böden. Die Wahl der Bodenbeläge prägt den Charakter des Raumes und schafft eine Basis für die weitere Einrichtung. Ob man nun neu baut oder nur renoviert, der Boden eines Raumes ist enorm wichtig für den Gesamteindruck. Mit Parkett, Laminat oder hochwertigen Designböden wertet man das gesamte Haus bzw. einzelne Räume mit wenig Aufwand auf. Eine große Auswahl unterschiedlicher Bodenarten findet man beispielsweise bei Franke Raumwert.

Besonders im Trend sind seit einiger Zeit wieder Holzfußböden. Insbesondere bei der Altbausanierung wird dieser Boden aufgrund seiner Optik oft gewählt. Auch nachhaltig produzierte Imitatprodukte können hier ohne Qualitätsverluste verwendet werden. Sie besitzen authentische Oberflächenstrukturen, welche sich optisch kaum von echten Holzfußböden unterscheiden. Nicht zu vergessen sind hier auch Teppichböden, die einem Raum auch im Handumdrehen eine neue Optik verleihen können.

Mieter müssen Einschränkungen in Kauf nehmen

Mieter hingegen müssen bei Innenausbau einige Regeln beachten und können nicht einfach schalten und walten, wie sie es für richtig erachten. Oftmals sind Mieter zwar mit der Wohnung prinzipiell zufrieden, wer aber mittlere oder größere Aufhübschungen plant, kommt nicht umher den Vermieter um Erlaubnis zu fragen. Kleinere Arbeiten, etwa neue Tapeten oder neue Farbe an Wänden oder Tür- / Fensterrahmen können durchaus selber gemacht werden, hier hört es aber meist schon auf. Insbesondere Böden dürfen nicht ohne Weiteres einfach herausgerissen und durch neue Böden ersetzt werden. Hier ist eine schriftliche Erlaubnis des Mieters einzuholen.

Zu größeren Renovierungsarbeiten gehören zudem etwa Trennwände einziehen, Einbau / Umbau von Sanitäranlagen, Durchbrüche oder Fliesenarbeiten in Bad und Küche. Wenn der Vermieter sein Einverständnis zu einer geplanten Renovierung gibt, sollte im besten Fall eine schriftliche Vereinbarung getroffen werden. Dies ist nicht nur wichtig um spätere Missverständnisse zu vermeiden, sondern auch da der Umfang sowie die Kostenübernahme der Arbeiten im Vorhinein geklärt werden sollten. Unter Umständen hat der Vermieter sogar ein Anrecht auf eine Mietsenkung, wenn er bestimmte Renovierungen aus eigener Tasche bezahlt.

Investitionen zahlen sich aus

Wie in so vielen Bereichen ist vor allem auch beim Wohnen und Leben zu beobachten, dass der Trend langfristig zu mehr Individualität geht. Da die Produktvielfalt stetig zunimmt, steigen auch die Anreize, entsprechende Aufwertungen der eigenen vier Wände durchzuführen. In vielen Fällen wird eine Immobilie so nicht nur optisch aufgewertet, sondern auch im Wert.

Bild: © Depositphotos.com / WDGPhoto

Gabi Klein

Gabi Klein

Ich bin seit mehreren Jahren erfolgreiche Schriftstellerin und Autorin und interessiere mich für vielfältige Themen.
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