Geschichte im Spiegel der Emotionen – ein Jahrhundertrückblick

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Geschichte im Spiegel der Emotionen – ein Jahrhundertrückblick

4 min

Berlin (ots) –

www.nachrichten-heute.net:

Emotionen machen Geschichte: Mit einer gemeinsamen Ausstellung zeigen die Stiftung “Erinnerung, Verantwortung und Zukunft” (EVZ) und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur den Einfluss von Gefühlen auf Politik und Gesellschaft. “Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19” illustriert, wie Angst, Hoffnung, Liebe oder Wut in den vergangenen 100 Jahren geschichtliche Ereignisse geprägt haben. Historische Bilder, Zitate und Kurztexte sowie multimediale Begleitangebote vermitteln prägnant, dass Gefühle Motor von Reform- und Demokratisierungsprozessen waren, aber auch politisch instrumentalisiert und manipuliert wurden.

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“In politischen Debatten und gesellschaftlichen Diskursen erleben wir, wie selbst unbewusste Emotionen Entscheidungen beeinflussen können. Ihre Wirkmächtigkeit und Manipulierbarkeit zu kennen hilft, Gefühlen bewusst zu begegnen”, so Andreas Eberhardt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung EVZ.

Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung, betont: “Die Macht von Gefühlen wird oft unterschätzt. Vor allem im öffentlichen Leben gelten negative Emotionen als etwas, das man unterdrücken und beherrschen muss. Die Ausstellung soll verdeutlichen, wie Gefühle historische Entwicklungen und Entscheidungen beeinflusst haben. Damit soll das Verständnis für historische Abläufe und scheinbar unausweichliche Folgen erhöht werden.”

Schirmherr der Ausstellung ist Bundesaußenminister Heiko Maas. Ute Frevert, Historikerin und Direktorin des Berliner Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, hat die Ausstellung gemeinsam mit Ihrer Tochter Bettina Frevert, Politikwissenschaftlerin, entwickelt. Anlass der Ausstellung sind acht runde Jahrestage im Jahr 2019: unter anderem die Gründung der Weimarer Republik (1919), der Beginn des Zweiten Weltkrieges (1939) und die doppelte deutsche Staatsgründung (1949).

Die Ausstellung kann in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch oder Spanisch über die Webseite www.diemachtdergefuehle.de bestellt werden. Sie ist als Poster-Set für eine Schutzgebühr von 30 Euro bzw. 50 Euro erhältlich. Verfügbar sind weitere Formate wie Roll-Ups, Hartschaumtafeln oder Banner. Weitere Informationen sowie Bildmaterial finden Sie unter www.machtdergefuehle.de.

Über die Stiftung “Erinnerung, Verantwortung und Zukunft” (EVZ)

Die Stiftung EVZ wurde im Jahr 2000 gegründet, um Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter während der Zeit des Nationalsozialismus zu entschädigen. Seit 2001 leistet die Stiftung EVZ zudem humanitäre Hilfe für Überlebende, fördert die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und stärkt zivilgesellschaftliches Engagement in Mittel- und Osteuropa.

Über die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat den gesetzlichen Auftrag, die umfassende Aufarbeitung der Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in SBZ und DDR zu befördern, den Prozess der Deutschen Einheit zu begleiten und an der Aufarbeitung von Diktaturen im internationalen Maßstab mitzuwirken.

Quellenangaben

Bildquelle:obs/Stiftung EVZ/fotostudio-charlottenburg
Textquelle:Stiftung EVZ, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/129525/4168889
Newsroom:Stiftung EVZ
Pressekontakt:LUDWIG UND TEAM GmbH
Sandra Berger
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Fax +49 (0) 40 45 01 41-40
E-Mail: s.berger@ludwigundteam.com

Weitere Informationen:
Stiftung “Erinnerung
Verantwortung und Zukunft” (EVZ
Kathrin Wiermer
Friedrichstraße 200
10117 Berlin
Tel. +49 (0) 30 25 92 97-24
Fax +49 (0) 30 25 92 97-11
E-Mail: wiermer@stiftung-evz.de
www.stiftung-evz.de

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Jan Tilman Günther
Kronenstraße 5
10117 Berlin
Tel. +49 (0) 30 31 98 95-225
Fax +49 (0) 30 31 98 95-210
E-Mail: t.guenther@bundesstiftung-aufarbeitung.de
www.bundesstiftung-aufarbeitung.de

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