EAACI Jahreskongress 2019: “mAAPing the New World of Allergy”

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EAACI Jahreskongress 2019: “mAAPing the New World of Allergy”

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Lissabon, Portugal (ots/PRNewswire) – Der Jahreskongress der Europäischen Akademie für Allergie und klinische Immunologie (European Academy for Allergy and Clinical Immunology, EAACI) stellt neue Wege zur Bewältigung allergischer Rhinitis und Asthma durch die Anwendung von mHealth-Technologien vor. Die Rolle von mHealth bei der Überwachung und Prognostizierung heilsamer Behandlungsverfahren allergischer Erkrankungen durch Hyposensibilisierung wird ebenfalls in den Vordergrund gestellt.

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Wir leben in einer zunehmend digitalisierten Welt, in der es mehr Mobiltelefonnummern als Menschen gibt und in der uns unzählige mobile Anwendungen in sämtlichen Bereichen unseres Alltagslebens unterstützen. Auch der Fachbereich Allergie wird von der Einführung mobiler Gesundheitstechnologien beeinflusst. Allergologen und ihren Patienten werden nie zuvor dagewesene Kommunikationsmöglichkeiten geboten und die Bereiche Epidemologie, Pflege und Forschung sehen sich einer Revolution gegenüber, durch die Entwicklungspfade hin zu personalisierter Präzisionsmedizin eröffnet werden.

Patiententagebücher und digitale Fragebögen ermöglichen die Überwachung der Krankheitsschwere und ihrer Auswirkung auf die Lebensqualität im Laufe der Zeit. Sie befähigen Patienten zur eigenständigen Kontrolle ihrer Erkrankung und bieten Ärzten wertvolle Längsschnittdaten zu Krankheitsverlauf und Behandlungswirksamkeit. Zusätzlich können diese Werkzeuge wertvolle Informationen für Kinder sowie Managementempfehlungen, Videos und Patientengeschichten umfassen.

Die Möglichkeiten für allergische Erkrankungen sind umfangreich und lediglich wenige Mausklicks entfernt: Apps wie das Mobile Airways Sentinel Network, das eine visuelle Analogskala für von Allergien betroffene Nasen und Augen sowie Asthmasymptome nutzt, um Allergien mit Arbeitsbeeinträchtigung in Verbindung zu bringen; Pollentagebücher, die verschiedene Jahreszeiten und luftbiologische Partikel vergleichen, um eine mögliche Pollenallergie festzustellen oder eine Verschlimmerung der Symptome einer Pollenallergie vorauszusagen; Fernüberwachung, integrierte Fürsorgekonzepte und klinische Stützsysteme, die als mögliche Werkzeuge Hilfe bei Entscheidungsprozessen in Bezug auf Hyposensibilisierung bieten, die Auswirkungen allergischer Erkrankungen auf die Schlafqualität messen oder betroffenen Menschen bei der Wahl allergenfreier Nahrungsmittel zur Seite stehen.

“Apps bieten unverzüglich Hilfe – was genau das ist, was Menschen mit schweren Allergien benötigen. Leider ist es so, dass Betroffene sich in Restaurants und Cafes nicht immer in Sicherheit wiegen können. Eine App gibt Patienten die Kontrolle zurück”, so Leah Ryz (38), Hove UK, die eine mobile Anwendung zur Identifizierung allergenfreier Nahrungsmittel nutzt.

Doch mit dem tagtäglichen Auftauchen neuer Technologien auf dem Markt steigt auch das Bedürfnis an Qualitätskontrollen und Richtlinien, wie die Weltgesundheitsorganisation, die EU, nationale Regierungen und Ärztekammern hervorheben. Apps müssen länderspezifische Vorschriften sowie auf europäischer Ebene errichtete Regeln respektieren – sowohl kürzlich eingeführte als auch zukünftige Aktualisierungen.

In diesem Zusammenhang hat die EAACI das Potential mobiler Technologien erkannt und setzt sich durch die Einrichtung eines Einsatzteams zum Thema “mHealth und Allergien” im Rahmen eines zweijährigen Aktionsplans proaktiv für ihre Weiterentwicklung ein.

“Es ist von größter Wichtigkeit, regulative Rahmenbedingungen für diesen wachsenden Bereich einzurichten, so dass umgehend zwischen guten und schlechten Serviceangeboten unterschieden werden kann. Nicht jede Innovation ist zwangsläufig effizient und zuverlässig. Die EAACI wird dabei eine Rolle spielen und dem öffentlichen Gesundheitswesen und Allergologen dabei helfen, diesen Prozess zu leiten und zu regulieren”, erklärte Paolo Matricardi von der Charité Universitätsmedizin Berlin und Vorsitzender des EAACI mHealth-Einsatzteams.

Informationen zu EAACI:

Die Europäische Akademie für Allergie und klinische Immunologie (EAACI), gegründet 1956, ist eine Vereinigung von Medizinern, Wissenschaftlern sowie weiteren medizinischen Fachkräften. Die Akademie hat sich der Optimierung des Gesundheitszustands von Allergikern verpflichtet. Mit über 11.000 Mitgliedern aus 122 Ländern und mehr als 75 nationalen Gesellschaften aus dem Allergiebereich gilt die EAACI als Primärquelle für sämtliche mit Allergien in Zusammenhang stehende Gesichtspunkte.

Quellenangaben

Textquelle:European Academy for Allergy and Clinical Immunology (EAACI), übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/134860/4288924
Newsroom:European Academy for Allergy and Clinical Immunology (EAACI)
Pressekontakt:EAACI Headquarters
Chiara Hartmann
+41-799561865
www.eaaci.org
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