BdB blickt auf IPM 2020 zurück: Nachhaltigkeit im Fokus

Berlin (ots) – Nach vier erfolgreichen Messetagen geht heute die IPM ESSEN 2020 zu Ende: Stadtgrün-Seminar “Nachhaltigkeit in der Kommune gestalten”, ENA-Generalversammlung und EU-Pflanzenpass als bestimmende Themen

Vom 28. bis 31. Januar 2020 war der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. auf der IPM ESSEN, der Weltleitmesse des Gartenbaus, mit einem eigenen Stand vertreten. Der BdB informierte über aktuelle verbandspolitische Themen wie den EU-Pflanzenpass, das Netzwerk Zukunftsbäume, Pflanzenschutz und Pflanzengesundheit (Quarantäneschädlinge), BKS-Artikelstamm, invasive Arten, Fachkräftemangel in Produktion und Einzelhandel und vieles mehr.

Wie bereits 2019 beteiligte sich der BdB im Rahmen seiner EU-geförderten Stadtgrün-Kampagne “Grüne Städte für ein nachhaltiges Europa” mit einem Seminar am Messe-Rahmenprogramm. In der voll besetzten Veranstaltung zum Thema “Nachhaltigkeit in der Kommune gestalten – Berichte aus der Freiraumplanung” diskutierten die Referenten mit 120 Entscheiderinnen und Entscheidern aus Kommunen und Stadtplanungsbüros.

Prof. Dr. hort. Hartmut Balder von der Beuth Hochschule für Technik Berlin sprach zum Thema “Nachhaltige Baumpflanzungen – Konsequenzen aus dem Weißbuch Stadtgrün”. Rüdiger Dittmar, Amtsleiter für Stadtgrün und Gewässer der Stadt Leipzig und Vizepräsident der GALK, stellte das “Stadtbaumkonzept Leipzig 2030” vor, das vorsieht, jährlich 1000 neue Bäume in der Messestadt zu pflanzen. Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorstand Umwelt und Bauen der Stadt Essen, berichtete über “Bäume in der Stadt Essen – Grüne und blaue Infrastrukturen in der Freiraumentwicklung”. Die Stadt war 2017 “Grüne Hauptstadt Europas” und blickt auf beachtliche Transformationsprozesse in den vergangenen 30 Jahren zurück.

Auf der IPM fand in diesem Jahr auch die Generalversammlung des Europäischen Baumschulverbandes ENA statt, zu deren Gründungsmitgliedern der BdB zählt. Auf der Agenda standen u.a. Themen wie die nachhaltige Produktion in Europa und der EU-Pflanzenpass. Die Generalversammlung beschloss u.a., der Europäischen Kommission die Sichtweise der Praxis zum EU-Pflanzenpass mitzuteilen. Außerdem tauschten sich die Teilnehmer intensiv über Entschädigungsmöglichkeiten bei Quarantäneschädigern aus. Es wurden zwei Versicherungslösungen vorgestellt.

Am BdB-Stand fand zudem zum nunmehr sechsten Mal der alljährliche Empfang der ENA statt, die u.a. die EU-Kampagne “Grüne Städte für ein nachhaltiges Europa” initiiert hat.

Die Mitaussteller am BdB-Messestand waren in diesem Jahr die Garten-Baumschulen (GBV), die Mini-Gärtner, das Netzwerk Zukunftsbäume sowie die Bund deutscher Baumschulen Servicegesellschaft (BSG).

Über den Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V.

Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. ist die berufsständische Vereinigung und Interessenvertretung der Baumschulen. Als Vertretung der rund 1.000 angeschlossenen Betriebe hat der BdB die Aufgabe, die Baumschulwirtschaft nach innen und außen zu stärken, wettbewerbsfähig zu machen und zu halten. Die Branche kultiviert Gehölze auf aktuell weit über 20.000 Hektar mit einem jährlichen Produktionswert von über 1. Mrd. Euro. Auf Landesebene ist der BdB in 15 Landesverbände unterteilt, in denen zum großen Teil kleine und mittelständische Baumschulunternehmen organisiert sind. Die Betriebe vereinigen sich unter dem Leitmotiv der Branche “Grün ist Leben – Baumschulen schaffen Leben”. Seit 1993 ist der BdB zusammen mit weiteren Verbänden des Gartenbaus Gesellschafter der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) und ist an der Planung und Umsetzung von Bundesgartenschauen (BUGAs) und Internationalen Gartenbauausstellungen (IGAs) beteiligt.

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