Mit dem passenden Campingzubehör entspannt in die Ferien

Mit dem passenden Campingzubehör entspannt in die Ferien

Egal ob eine Reise auf einen Campingplatz in Deutschland oder im Ausland geplant ist, mit dem richtigen Campingzubehör macht der Urlaub im Freien noch mehr Spaß. Der Trend zum Campingurlaub ist nach wie vor ungebrochen: 11 Millionen Bundesbürger geben an, dass ein Urlaub auf dem Campingplatz ihre liebste Art zu reisen ist. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich: Familien schätzen die vielfältigen Spielmöglichkeiten auf den meisten Plätzen. Da man praktisch Zelt an Zelt mit dem Nachbarn wohnt, ergeben sich rasch Gespräche und mitunter auch Freundschaften. Einen weiteren Vorteil sehen Anhänger an der Flexibilität: Anstatt von den fixen Essenszeiten in einem Hotel abhängig zu sein, bereitet man sich genau dann Mahlzeiten zu, wenn man Hunger hat. Voraussetzung dafür ist das richtige Campingzubehör.

Campingzubehör für die Mahlzeitenzubereitung

Für viele schwingt beim Zubereiten einfacher Mahlzeiten mitten in der Natur ein Hauch von Abenteuer mit. Man fühlt sich wie auf großer Weltreise und legt meist einiges an Flexibilität an den Tag. Auf manchen gut ausgestatteten Campingplätzen stehen für die Gäste Gemeinschaftsküchen bereit. Ale Alternative dazu bietet sich ein Camping Herd an. Er gehört zum unverzichtbaren Campingzubehör, wenn man selbst kochen möchte.

Wer sich auf dem Campingplatz selbst mit Speisen versorgt, spart eindeutig Geld. Zwar gibt es auf vielen Campingplätzen ein oder mehrere Restaurants und Cafés, jeden Tag essen zu gehen belastet das Urlaubsbudget allerdings massiv. Selbst wenn man günstige Menüs wählt, mit der gesamten Familie essen zu gehen kostet einiges. Zu einer gut ausgestatteten Campingausrüstung gehört ein Kocher einfach dazu. Für welches Modell man sich entscheidet, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Vom Budget: Wer nur selten zum Camping fährt, wird für einen Kocher keine großen Summen ausgeben
  • Von der Anzahl der Mitreisenden: Alleinreisende kommen mit einem kleinen Modell für Singles aus, während sich Familien für größere Campingkocher entscheiden
  • Von der Liebe zum Kochen: Möchte man nur Fertiggerichte wärmen, reicht ein Campingkocher mit einer Flamme aus. Geht es darum, aus Gemüse, Fleisch, Teigwaren und anderen Lebensmittel möglicherweise sogar ein Menü zu zaubern, sind mehrere Platten vonnöten

In Geschäften für Outdoor Zubehör und im Internet ist die Auswahl an Campingkochern heute so groß wie nie zuvor. Schon seit vielen Jahren haben sich Gaskocher bewährt. Sie sind leicht zu bedienen und außerdem ist keine lange Vorbereitung nötig. Innerhalb weniger Sekunden ist der Gaskocher einsatzbereit. Obwohl es sich um ein Gas handelt, entsteht beim Gaskocher kaum Geruchsbelästigung. Allerdings muss man bedenken, dass nicht jede Gaskartusche für jedes Modell geeignet. Gerade bei Aufenthalten im Ausland kann es zu Versorgungsproblemen kommen. Ein Elektrokocher ist ebenfalls leicht zu bedienen, allerdings ist man dabei von einer Stromversorgung abhängig.

Campingzubehör mit Sonnenlicht

Zu kaum einem anderen Zeitpunkt war Umweltschutz ein so wichtiges Thema wie momentan. Nicht zuletzt wegen der jungen Klimaaktivistin Greta Thunberg interessieren sich immer mehr Menschen für den Umweltschutz. Auch vor dem Campingzubehör hat dieser Trend nicht Halt gemacht. Unter anderem wird vermehrt Solarenergie eingesetzt. Hauptbestandteil des Campingzubehörs ist ein großer Parabolspiegel. Darin werden die Sonnenstrahlen eingefangen und gebündelt. Die Sonnenenergie gelangt auf die Kochvorrichtung, wo sie Speisen und Getränke wärmt. Bei den meisten Modellen besteht der Spiegel aus einer verspiegelten Folie oder einem speziell aufbereiteten Aluminium. Wichtig dabei ist, dass sich der Brennpunkt in der Mitte des Kochers befindet. Natürlich gibt es beim Solarkocher Limitierungen: Immerhin kann er nur bei Sonnenschein verwendet werden. Für ein spätes Abendessen ist er nicht geeignet.

Ein weiteres Campingzubehör, das sich der Sonnenenergie bedient ist, eine Solar Dusche. In die Modelle wird zunächst Wasser eingefüllt, das mit Hilfe von Sonnenstrahlen aufgewärmt wird. Ebenfalls für den Outdoor Bereich bestens geeignet sind Kurbeltaschenlampen. Sie lassen sich während des Tages in der Sonne aufladen und geben bei Bedarf Energie in Form von Licht ab.

Der Schlafsack – unverzichtbares Campingzubehör

Wie man sich bettet, so liegt man heißt ein altbekanntes Sprichwort. Das ist mit der Grund, warum sich Outdoor Fans gerne viel Zeit für die Auswahl ihres Schlafsackes nehmen. Ganz unterschiedliche Faktoren helfen bei der Entscheidung: Unter anderem ist der persönliche Typ ausschlaggebend. Jeder Schlafsack ist in Temperaturbereiche eingeteilt. Die Klasse T-Conf. besagt, dass eine durchschnittliche Frau mit einer Körpergröße von 1,60 Metern und 60 Kilogramm Gewicht gerade nicht friert. Ein Standard Mann mit 70 Kilogramm beginnt in der T-lim Grenztemperatur zu frieren. T-ext (Extremtemperatur) ist jener Wert bei der die Durchschnittsfrau sechs Stunden durchhalten kann ohne Erfrierungen zu erleiden.

Ob man in einem Schlafsack friert oder sich so richtig wohl fühlt hängt auch von der richtigen Größe ab. Denn immerhin wird der Schlafsack durch die eigene Körperwärme erhitzt. Ist das Modell zu groß, entstehen Hohlräume und es ist im Inneren entsprechend kühler. Gute Schlafsäcke weisen einen ganz besonderen Schnitt auf: Der Innenraum ist etwas kleiner, sodass die wichtige Isolationsschicht nicht zusammengedrückt wird. Wichtig ist bei der Wahl des Schlafsacks auch auf den Reißverschluss zu achten. Er soll sich ohne rucken öffnen und schließen lassen.

Bild: @ depositphotos.com / OlyaSolodenko

Gabi Klein