Der 13. Bildungsmonitor – wo es im Bildungssystem hakt

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Der 13. Bildungsmonitor – wo es im Bildungssystem hakt » Nachrichten Heute

Ulrike Dietz
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Was gibt es in Deutschland Neues zum Thema Bildung? Wenn es nach dem 13. Bildungsmonitor geht, nur sehr wenig Positives. Seit 13 Jahren gibt es diese Studie bereits und im Vergleich zum Vorjahr hat es in den 16 Bundesländern keine Verbesserung gegeben, im Gegenteil, es gab in einigen Bundesländern sogar Rückschritte. Besonders betroffen sind die Bundesländer, in denen viele Flüchtlinge leben, denn sie stellen die größte Herausforderung auf dem Bildungssektor da.

Mehr Geld für die Bildung

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ist der Auftraggeber der Studie, die sich mit der Leistungsfähigkeit im Bildungssystem beschäftigt. Gemessen wird diese Leistungsfähigkeit in 93 unterschiedlichen Indikatoren, wie zum Beispiel die Verfügbarkeit von Ganztagsschulen, die Quoten der Schulabbrecher und die Qualität der schulischen Leistungen. Sehr schnell wurde klar, woran es am Meisten fehlt, es ist das Geld. Alleine für die Bildung der Flüchtlinge und Migranten müssen 3,5 Milliarden Euro bereit gestellt werden und das sieht die INSM als die größte Herausforderung.

Die Empfehlungen der Wirtschaftsforscher

Wenn die Bildung in Deutschland annähernd das Niveau von vielen anderen europäischen Ländern erreichen will, dann müssen unter anderem die Flüchtlingskinder entsprechend ihrem Alter regelmäßig in eine Kita gehen. Wichtig ist es auch, dass die Erzieher sich qualifizieren müssen, damit sie den Kindern die deutsche Sprache vermitteln können. Danach sollen die Kinder aus Flüchtlingsfamilien so schnell wie möglich in reguläre Schulklassen kommen. An den Universitäten werden im nächsten Jahr 17.000 zusätzliche Studienplätze geschaffen werden und auch an den Hochschulen sollen Sprachkurse angeboten werden.

Wo ist die Bildung am besten?

Die besten Bildungssysteme sind in Sachsen, Thüringen, Bayern, Hamburg und Baden-Württemberg zu finden. Thüringen hat das beste Betreuungssystem, Bayern ist an der Spitze, wenn es um die berufliche Bildung geht und Sachsen kann sowohl mit der Forschungsorientierung, der guten Qualität der Schulen und auch mit der Förderinfrastruktur punkten.

Bild: © Depositphotos.com / monkeybusiness

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Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen.

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