Aufgebrochen, durchwühlt, ausgeräumt: “ZDF.reportage” über den “Albtraum Einbruch”

Mainz (ots) –

Es ist eine absolute Horrorvorstellung: die eigene Wohnung aufgebrochen, durchwühlt und ausgeräumt. Neben dem materiellen Schaden leiden viele Betroffene an den psychischen Folgen. Jedes zweite Einbruchsopfer fühlt sich langfristig unwohl in den eigenen vier Wänden. Die “.reportage: Albtraum Einbruch” ist am Sonntag, 21. November 2021, 18.00 Uhr, mit der auf Spurensuche, trifft Einbruchsopfer und zeigt, mit welcher die eigenen vier Wände sicherer werden.

Kristin und Marcus müssen hilflos zusehen, wie ihr Haus ausgeräumt wird. Sie sind mit ihrem Camper auf Fehmarn im Urlaub, als ihr Handy plötzlich Alarm schlägt. Sie verfolgen auf dem Handy, wie sich zwei maskierte Personen in ihrem Garten zu schaffen machen und ins Haus eindringen. Sie verständigen sofort die Polizei. “Wir haben sie dann live auf dem Laufenden gehalten. Über die Kameras konnten wir die Einbrecher beobachten”, berichten sie. Obwohl die Beamten schnell vor Ort sind, können die Täter entkommen. Ihre Beute: Schmuck und Uhren. In Hamburg rückt das LKA 19 aus, nachdem ein Einbruch gemeldet wurde: Kriminalpolizisten der Sondereinheit nehmen die Tatorte unter die Lupe. Fingerabdrücke werden gesichert, Zeugen befragt, Handy-Funkzellen getrackt und immer häufiger wird auch Videomaterial von Überwachungskameras gesichtet. Aus den Spuren ergibt sich dann für sie ein Täterprofil. Keine einfache Aufgabe. Die Aufklärungsquote liegt in bei etwa 17 Prozent. Klaus G. hat das Vertrauen in Polizei und verloren. Nachdem in seiner Straße schon mehrfach eingebrochen wurde, hat er die Sache selbst in die Hand genommen. Alarmanlagen, Kameras, ein Elektrozaun und 50 Meter NATO-Stacheldraht schützen nun sein Grundstück in einer saarländischen Gemeinde. Die Nachbarn sind wenig begeistert von seiner Festung. Und im brandenburgischen Hoppegarten-Hönow ist eine sogenannte Sicherheitspatenschaft im Ort auf Streife. “Wir wollen Präsenz zeigen. Wir achten auf alles, was uns verdächtig vorkommt, und melden das dann der Polizei”, erklärt Ronald Folgert, der seit 15 Jahren dabei ist.

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