Frankfurter Rundschau: Kommentar zum EU-China-Gipfel

Frankfurt am Main (ots) –

Lange Zeit fühlte Europa sich in der passiven Beobachterrolle wohl; wollte einerseits die sicherheitspolitische Allianz mit den USA wahren und sich andererseits die Geschäfte in China nicht vermiesen. Doch besonders der Ukraine-Krieg, bei dem sich Peking erschreckend treu an Russlands Seite stellt, zeigt, dass der bisherige Kurs an Grenzen stößt. Denn selten wurde so klar, dass China die westliche Werteordnung ablehnt und aktiv daran hinarbeitet, diese zu zersetzen. Peking straft internationale Unternehmen ab, die Kritik üben; übt Druck auf akademische Diskurse aus und betreibt flächendeckende Desinformationskampagnen über seine Staatsmedien.

Längst wird es Zeit, das Europa rote Linien zieht – und glaubhaft macht, dass es für seine Wertüberzeugungen auch bereit ist, einen Preis zu zahlen.

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