Polizeibericht Region München: Ohne Fahrschein aber mit Haftbefehl

München (ots) –

Am Dienstagmorgen (13. September) fuhr ein 48-jähriger Deutscher mit einem ICE von Nürnberg nach München ohne Fahrschein und ohne den erforderlichen Mund-Nasen-Schutz. Im Rahmen der polizeilichen Bearbeitung stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Vollstreckungshaftbefehl vorliegt. Weiterhin beleidigte und bedrohte er die eingesetzten Polizisten.

Die Zugbegleiterin des ICE 1689 benötigte am Dienstagmorgen polizeiliche Unterstützung, da ein Fahrgast ohne Ticket von Nürnberg nach München fuhr und auch nach mehrmaliger Aufforderung keinen Mund-Nasen-Schutz trug. Bei der Ankunft des Zuges gegen 06:00 Uhr, empfing eine Streife der Bundespolizei den Mann aus Tornesch (Lkr. Pinneberg). Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Itzehohe wegen Trunkenheit im Verkehr vorliegt. Der Schleswig-Holsteiner wurde zu einer Geldstrafe von 2700 Euro bzw. zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von 90 Tagen verurteilt. Die eingesetzten Beamten brachten den Mann zur Dienststelle, wo er die Polizisten beleidigte und verbal bedrohte. Da der mit 3,1 Promille alkoholisierte 48-Jährige die geforderte Summe nicht beibringen konnte, wurde er im Anschluss an die Bearbeitung an die JVA München überstellt. Zusätzlich erwartet ihn nun eine Strafanzeige wegen Erschleichen von Leistungen, Beleidigung und Bedrohung sowie ein Bußgeldverfahren wegen dem Verstoß gegen das bayerische Infektionsschutzgesetz.

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Quellenangaben

Bildquelle: Da ein 48-Jähriger eine Geldstrafe in Höhe von 2700 Euro nicht zahlen konnte, verbringt er die nächsten 90 Tage in der Justizvollzugsanstalt.
Textquelle: , übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/64017/5320428

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