Polizeibericht Region München: Unbekannte Schleuser setzen Migranten aus – Zeugen gesucht

Waldmünchen/Furth im Wald (ots) –

Zwischen Mittwoch (14. September) und Freitag (16. September) haben bisher unbekannte Schleuser an vier verschiedenen Örtlichkeiten im Raum Waldmünchen und Furth im Wald insgesamt 23 Migranten abgesetzt. Die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen ermittelt wegen Einschleusens von Ausländern.

Am Mittwoch (14. September) gegen 10:00 Uhr ging bei der Polizeistation Waldmünchen ein Hinweis aus der Bevölkerung ein. Ein Zeuge hatte in Treffelstein zwischen Eglsee und Biberbach verdächtig wirkende Personen beobachtet. Die Beamten lösten sofort eine gemeinsame Fahndung mit der zuständigen Bundespolizeiinspektion Waldmünchen aus. Eine Streife der Polizeistation Waldmünchen konnte in einem Waldstück an der Staatsstraße 2154 sieben unerlaubt eingereiste Syrer feststellen. Die zuständigen Bundespolizisten übernahmen die Migranten.

Etwa vier Stunden später entdeckte eine Streife der Polizeiinspektion Furth im Wald fünf auffällige Personen auf der Staatsstraße 2154 zwischen Furth im Wald und Eschlkam. Beim Anblick der Streife flohen drei Männer Richtung Auwiesenweg, die anderen beiden konnte die Streife sofort festnehmen. Durch die sofort eingeleitete Fahndung konnten die fünf eingesetzten Streifen der Polizeiinspektion Furth im Wald und des Bundespolizeireviers Furth im Wald die drei Geflohenen zwischen Auhof und Aiglshof stellen. Auch hier handelte es sich um syrische Migranten.

Am Donnerstag (15. September) gegen 21:30 Uhr ging bei der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen ein weiterer Bürgerhinweis ein. Eine Bundespolizeistreife stellte auf der Staatsstraße im Bereich Ast/ Waldmünchen neun illegal eingereiste Syrer fest.

Eine weitere Zeugin meldete am Freitag (16. September) gegen 02:00 Uhr der Polizeistation Waldmünchen zwei Personen am Bahnhof Waldmünchen, die nach der gefragt hätten. Eine herbeigeeilte Streife traf zwei syrische Brüder ohne gültige Grenzübertrittsdokumente an und übergab sie der Bundespolizei.

Die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen hat Ermittlungen wegen Einschleusens von Ausländern aufgenommen. Die Ermittler suchen nach Zeugen, die die Absetzung der Migranten beobachtet haben könnten. Sachdienliche Hinweise werden an die Bundespolizei Waldmünchen über die Telefonnummer 09972 9408-0 oder per E-Mail an bpoli.waldmuenchen@polizei.bund.de erbeten. Verdächtig wirkende Vorfälle können unter der oben genannten Rufnummer bei der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen oder bei jeder Polizeidienststelle gemeldet werden. Die Bundespolizei dankt der Bevölkerung für die Wachsamkeit.

Die 23 Syrer erwartet eine Anzeige wegen unerlaubter Einreise. Die Beamten schoben elf der syrischen Migranten zurück nach Tschechien. Auch bei den restlichen zwölf Syrern ist derzeit eine Zurückschiebung nach Tschechien geplant.

Kontakt:

Newsroom: Bundespolizeidirektion München
Rückfragen an:

Sylvia Hieninger
Bundespolizeiinspektion Waldmünchen
An der Walk 3 | 93449 Waldmünchen
Polizeihauptkommissarin
Telefon: 09972 9408-106
E-Mail: bpoli.waldmuenchen.controlling@polizei.bund.de

Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen verrichten ihren
Dienst am Inspektionssitz in Waldmünchen sowie in den nachgeordneten
Bundespolizeirevieren Furth i. W. und Regensburg (Bahnhof).
Der Zuständigkeitsbereich der Dienststelle umfasst die Landkreise
Cham, Schwandorf, Amberg-Sulzbach, Regensburg, Neumarkt und Kelheim
sowie die kreisfreien Städte Regensburg und Amberg. Zu den
Kernaufgaben der Inspektion gehören die Binnengrenzfahndung und die
Gewährleistung der Sicherheit von Bahnreisenden. Die Waldmünchener
Bundespolizisten bekämpfen grenzüberschreitende in enger
Zusammenarbeit mit der bayerischen und tschechischen Polizei sowie
dem Zoll. Im bahnpolizeilichen Aufgabenbereich ist die
Bundespolizeiinspektion Waldmünchen zuständig für Gefahrenabwehr und
Strafverfolgung auf den Bahnlinien und Bahnhöfen der südlichen
Oberpfalz.

Quellenangaben

Bildquelle: Anlage: Foto Bundespolizei
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