Neue Plattform verschafft Waldbesitzern und Landwirten Zugang zum …

Zürich / Frankfurt (ots) –

Viele Waldbesitzer in Deutschland könnten ihre Flächen ökonomischer bewirtschaften, wenn sie sich den CO2-Zertifikatemarkt zunutze machen würden. Denn dort gibt es hohes Interesse an Zertifikaten aus hochwertigen heimischen Klimaschutzprojekten. Das kürzlich von erfahrenen Finanzierungsexperten gegründete Greentech- Callirius schlägt hier die Brücke zwischen Flächenbesitzern einerseits sowie Unternehmen und Investoren andererseits. Das Unternehmen etabliert eine Plattform für die Finanzierung von naturbasierten Klimaschutzprojekten sowie die Vermarktung, die Nachverfolgung und den Handel von CO2-Zertifikaten, die aus diesen Projekten resultieren. Diese CO2-Zertifikate können im Rahmen des freiwilligen CO2-Zertifikatemarkts zur Kompensation von Emissionen eingesetzt werden.

Waldbesitzer und Landwirte können aus Auf- oder Umforstungsprojekten oder aus der Wiedervernässung von Mooren mithilfe der von Callirius CO2-Zertifikate generieren lassen und sie anschließend über die Plattform von Callirius verkaufen. Als Käufer treten institutionelle Investoren oder Unternehmen auf, die ihre Portfolios oder ihre Wertschöpfungsketten klimaneutral stellen wollen. Die Eigentümer der Projekte verbessern derweil mit den erzielten Einnahmen die Wirtschaftlichkeit des jeweiligen Projekts und sind dadurch in der Lage, noch mehr Klimaschutzprojekte zu initiieren.

Die Projekte werden bei Callirius mithilfe von Sattelitendaten, Remote Sensing und einer hauseigenen künstlichen Intelligenz auf ihre Qualität kontrolliert, von Partnern wie etwa dem TÜV validiert und gemäß strikten Standards wie beispielsweise Verra aber auch lokalen Standards wie dem Waldklimastandard zertifiziert, die u.a. strenge Regelungen zur Vermeidung des Holzeinschlages vorgeben. Die Plattform nutzt zudem die Blockchain-Technologie für die Dokumentation und Nachverfolgung der CO2-Zertifikate, um volle Transparenz zu gewährleisten. Eingesetzt wird das Polygon-Protokoll, welches im Industrievergleich minimale Emissionen im Betrieb erzeugt, die wiederum von Callirius vollständig kompensiert werden.

Ein weiteres Angebot der Callirius-Plattform richtet sich an Projektentwickler, die für ihre naturbasierten Klimaschutzprojekte eine Finanzierungslösung benötigen. Diese können sich bewerben und nach einer Qualitätskontrolle eine Finanzierung beantragen, die dann wiederum von externen Finanzierungspartnern bereitgestellt wird.

Derzeit führt das Greentech-Unternehmen auf der Nachfrageseite der Handelsplattform Gespräche mit zahlreichen interessierten DAX- und MDAX-Unternehmen, Mittelständlern sowie Investoren wie Asset Managern und Versicherungen. Auf der Angebotsseite laufen fortgeschrittene Gespräche mit Waldbesitzern und Landwirten, die für eine Fläche von rund 30.000 Hektar stehen. Die Aufnahme der Handelsaktivität ist für das zweite Quartal 2023 geplant.

Kontakt:

Newsroom: Callirius AG
Pressekontakt: Sebastian Köhnlechner
ASSET – Agentur für Finanzkommunikation GmbH
koehnlechner@asset-communication.de
+49 163 7 83 43 97

Quellenangaben

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