Vernetzung funktioniert und tut Gesundheit gut

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Vernetzung funktioniert und tut Gesundheit gut

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Berlin (ots) – Die Betriebskrankenkassen fordern in ihrem diesjährigen BKK Gesundheitsatlas “Netzwerke(n) für Gesundheit” die Auflösung der Sektorengrenzen im Gesundheitswesen. “Reißt die Mauern in der Realität und in den Köpfen ein!”, sagte Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes, bei der Vorstellung der Publikation am heutigen Dienstag. “Öffnet die verkrusteten Strukturen für intelligente Netzwerke! Denkt von den Nutzern des Systems her! Dann werden sich Qualität, Effektivität und Effizienz der Versorgung in einem integrierten System einstellen.”

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Dr. Thomas Floeth, Geschäftsführer des Pinel Netzwerks, hob in seinem Vortrag die Bedeutung patientenzentrierter Versorgung hervor. Seine Institution kümmert sich um psychisch kranke Menschen und stellt dabei die Bedürfnisse der Patienten und Erfahrungen in den Mittelpunkt. Eine große Rolle spielt dabei die interdisziplinäre Vernetzung des sozialen Umfelds der Erkrankten mit niedergelassenen Ärzten, Psychotherapeuten und weiteren Akteuren. “Nach den bisherigen Erfahrungen können durch die Arbeit im Lebensumfeld des Klienten und den ambulanten Ansatz bei der akuten Krisenversorgung mehr als 50 Prozent der statistisch zu erwartenden stationären Aufenthalte überflüssig gemacht werden”, sagt Floeth.

Dr. Peter Gocke, Chief Digital Officer der Charité, betonte die Bedeutung des digitalen Wandels im Gesundheitswesen für die sektorenübergreifende Versorgung: “Wir verstehen heute unter Vernetzung oft noch den elektronischen Austausch von Dokumenten. Und das ist eigentlich falsch. Wir müssten uns eigentlich viel stärker darum bemühen, gemeinsam strukturierte Daten zu nutzen. Das heißt, weg von Silos, wo irgendwelche Dokumente liegen, hin zu Plattformen, auf denen wir wirklich Algorithmen nutzen können, um Medizin besser zu machen.”

Auch wenn Vernetzung wegen der nach wie vor starr sektoral organisierten Versorgungsstrukturen nicht immer reibungslos funktioniert, gibt es zahlreiche Projekte der Betriebskrankenkassen, die Mut machen. Mit seinen praxisnahen Beispielen gibt der BKK Gesundheitsatlas unter anderem einen wichtigen Impuls für die bessere Vernetzung im Gesundheitswesen. So zielt das Innovationsfondsprojekt OSCAR auf eine sektoren- und trägerübergreifende Versorgung von Krebspatienten. Auch hier stehen die individuellen Bedürfnisse der Erkrankten im Vordergrund.

Doch Netzwerke spielen auch für die Gesundheit von Beschäftigten in Unternehmen eine immer wichtigere Rolle. Das Projekt psyGA (“Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt”) etwa bietet Unternehmen erfolgreiche Modelle betrieblicher Gesundheitsförderung, was gerade im Hinblick auf die Herausforderungen der neuen (digitalen) Arbeitswelt zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Betriebskrankenkassen stehen hier mit ihren Erfahrungen und ihrem Knowhow als versierte Netzwerker und Partner zur Verfügung.

Weitere Informationen sowie einen Podcast zum Thema finden Sie unter: www.bkk-dachverband.de/gesundheitsatlas

Der BKK Dachverband ist die politische Interessenvertretung von 76 Betriebskrankenkassen und vier BKK Landesverbänden mit rund zehn Millionen Versicherten.

Quellenangaben

Textquelle:BKK Dachverband e.V., übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/107789/4282564
Newsroom:BKK Dachverband e.V.
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