Donald Trump ist Präsident – wird sich jetzt die Welt verändern?

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Donald Trump ist Präsident – wird sich jetzt die Welt verändern?

Ulrike Dietz
2 min

Allen Unkenrufen, Umfragen und Expertenmeinungen zum Trotz, die Amerikaner haben Donald Trump zu ihrem Präsidenten gewählt. Auf ungläubiges Staunen folgt nun die bange Frage: Was wird der Milliardär im Weißen Haus alles anstellen? Wird die Welt wie wir sie kennen, ein friedlicher Ort bleiben und auf was muss man sich jetzt einstellen?

Keine Konzepte

Der Wahlkampf in den USA war schmutzig und geprägt von Beleidigungen, Bloßstellungen und Androhungen. Beide Seiten, sowohl die Republikaner als auch die Demokraten waren sich nicht zu schade, schmutzige Wäsche zu waschen und unter die Gürtellinie zu gehen. Was der vergangene Wahlkampf allerdings vermissen ließ, waren klare Konzepte. Bei Hillary Clinton war klar, dass sie sehr wahrscheinlich den Weg ihres Parteifreundes Barack Obama weiter gegangen wäre, aber was wird Donald Trump tun? Trump hat sich bis jetzt nicht dazu geäußert, wie seine Außenpolitik aussehen wird, außer vielleicht, dass er eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen will, die die Mexikaner bezahlen sollen.

Amerika zuerst

Er will der Präsident für alle Amerikaner sein – an diese Worte werden sich viele in den USA wahrscheinlich noch sehr lange erinnern, denn sie machen klar, was Donald Trump als 45. Präsident plant. Er will versuchen, ein Land wieder vereinen, das nicht zuletzt auch durch den unerbittlichen Wahlkampf tief gespalten ist. Trump hat in seiner ersten Rede nach dem das Wahlergebnis feststand, aber auch klar gemacht, dass für ihn die USA an erster Stelle stehen, eine Aussage, auf die viele Amerikaner lange gewartet haben.

Klare Worte

Es gab kein Kopf-an-Kopf-Rennen, das Wahlergebnis in den USA war sehr klar. Vielleicht auch deshalb, weil Donald Trump während seines Wahlkampfes klare Worte gefunden hat. Seine Sprache war einfach und unmissverständlich, aber der „kleine Mann“ in den USA hat diese Sprache verstanden und den Mann, für den die politische Welt nur Hohn, Spott und Arroganz übrig hatte, ins höchste Amt der Vereinigten Staaten gewählt.

Bild: © Depositphotos.com / actionsports

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Ulrike Dietz
Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen.

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