ImmoScout24 WohnBarometer: In Köln und Berlin steigen die Kaufpreise für …

Berlin (ots) –

Für die Top-5-Metropolen Deutschlands stellt das “ImmoScout24 WohnBarometer” die Entwicklung der Kaufpreise für das dritte Quartal 2021 dar. Analysegrundlage sind die Inserate für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser im Bestand und Neubau auf Deutschlands größtem Online-Marktplatz für . Ergänzt werden die Marktdaten durch Angaben zur Nachfrage im Verhältnis zum Angebot sowie Preisprognosen für die nächsten 12 Monate.

– In Berlin und Köln hat sich die Preisdynamik für Bestandswohnungen zum Kauf gegenüber dem zweiten Quartal deutlich abgeschwächt. – Die Münchener Kaufpreise für Häuser zum Kauf ziehen in Bestand und Neubau gegenüber dem Vorquartal wieder stärker an. – In Frankfurt am Main gaben die Angebotspreise für Einfamilienhäuser im Bestand hingegen leicht nach. – Die Kaufpreise für Häuser zum Kauf stagnierten in Hamburg.

Die Preisdynamik bei Bestands-Eigentumswohnungen hat sich in Köln und Berlin deutlich abgeschwächt. Zu diesem Ergebnis kommt das ImmoScout24 WohnBarometer für das dritte Quartal 2021. Im zweiten Quartal stiegen die Angebotspreise in Köln in diesem Segment noch um 6,6 Prozent. Im dritten Quartal zogen sie mit 2,7 Prozent deutlich geringer an und liegen nun im Mittel bei 4.196 Euro pro Quadratmeter. Damit kostete eine typische 80 Quadratmeter große Wohnung im Schnitt 335.680 Euro. Im Metropolenvergleich finden Kaufinteressierte in der Domstadt noch die günstigsten Angebotspreise für Bestandswohnungen zum Kauf. Die Nachfrage sank von zehn auf sieben Anfragen pro Inserat und Woche, liegt damit aber immer noch auf hohem Niveau.

In Berlin fiel die Preisdynamik im dritten Quartal mit 2,1 Prozent für Eigentumswohnungen im Bestand gegenüber 4,8 Prozent im Vorquartal ebenfalls schwächer aus. Sie liegt damit ebenfalls wie in Köln deutlich unter der aktuellen Inflationsrate von 4,1 Prozent. Das Preisniveau liegt in der mit 4.664 Euro pro Quadratmeter etwas über dem von Köln, aber deutlich unter München, Hamburg und Frankfurt am Main. In der Bundeshauptstadt müssen Kaufende mit durchschnittlich 373.120 Euro für die Referenzwohnung kalkulieren. In Münchenliegen die Angebotspreise mit 7.742 Euro pro Quadratmeter für eine Bestandswohnung im dritten Quartal am höchsten. Sie haben gegenüber dem Vorquartal um 1,9 Prozent zugelegt. Die Nachfrage an der Isar ist mit durchschnittlich fünf Anfragen pro Inserat und Woche ebenfalls hoch.

ImmoScout24 erwartet innerhalb der nächsten 12 Monate für Berlin ausgehend von dem im Metropolenvergleich noch relativ moderaten Preisniveau ein Preiswachstum von 13,1 Prozent – und damit den höchsten Preisanstieg für Bestands-Eigentumswohnungen. Auch für Köln erwartet ImmoScout24 aufgrund der hohen Nachfrage ein Plus von 8,7 Prozent. Die geringste Steigerung prognostiziert ImmoScout24 für Frankfurt am Main mit 5,2 Prozent, das mit 5.635 Euro pro Quadratmeter schon auf dem zweithöchsten Preisniveau nach München liegt.

für neugebaute Eigentumswohnungen stiegen weiterhin

Mit 4,6 Prozent stiegen die Angebotspreise für neugebaute Eigentumswohnungen am stärksten in Hamburg auf 5.768 Euro pro Quadratmeter im dritten Quartal. Eine 80 Quadratmeter große Wohnung kostete damit durchschnittlich 461.440 Euro. In Köln wird das Referenzobjekt im Neubau mit 390.240 Euro gegenüber den anderen vier Metropolstädten am günstigsten angeboten. Hier stiegen die Angebotspreise für eine Neubau-Eigentumswohnung gegenüber dem zweiten Quartal 2021 um 4,2 Prozent und damit wieder stärker als im zweiten Quartal mit 3,3 Prozent. In Berlin legten die Angebotspreise 4,4 Prozent (Q2: 4,3 %) und in Frankfurt am Main 3,1 Prozent (Q2: 4,5 %) zu.

Das ImmoScout24 WohnBaromter prognostiziert auch für Neubau-Eigentumswohnungen in Berlin mit 12,8 Prozent die stärksten Preissteigerungen innerhalb der nächsten 12 Monate. Hamburg folgt mit 7,1 Prozent und Köln sowie Frankfurt am Main mit 5,7 Prozent. In München erwartet ImmoScout24 mit 2,5 Prozent nur noch eine moderate Preisentwicklung.

Kaufpreise für Häuser ziehen in Berlin, Köln und München weiter an

In Berlin zogen die Angebotspreise für bestehende Einfamilienhäuser im dritten Quartal um 4,3 Prozent an – gegenüber 3,5 Prozent im Quartal zuvor. Dabei ist das Preisniveau in Berlin im Vergleich zu den anderen vier Metropolstädten am erschwinglichsten. In der Hauptstadt kostete ein 140 Quadratmeter großes Einfamilienhaus im Bestand durchschnittlich 628.326 Euro. Auch in Köln und München nahm die Preisentwicklung vor allem gegenüber den Vorquartalen zusätzliche Fahrt auf. Im Segment der Bestandshäuser zum Kauf stiegen die Angebotspreise in Köln um 3,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal mit 0,9 Prozent und in München um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorquartal mit 0,5 Prozent. An Rhein und Isar ist diese Entwicklung laut ImmoScout24 WohnBarometer durch die hohe Nachfrage getrieben: Mit elf Anfragen pro Inserat und Woche sind Bestandshäuser in Köln im Metropolenvergleich am stärksten nachgefragt. In München erreichen Bestandshäuser mit neun Anfragen pro Woche den zweithöchsten Wert. In Hamburg stagnierte die Preisentwicklung im dritten Quartal bei 0,1 Prozent. In Frankfurt am Main waren die Angebotspreise für Bestandshäuser mit minus 0,6 Prozent leicht rückläufig.

Auch die Angebotspreise für neugebaute Einfamilienhäuser stagnierten in der Hansestadt Hamburg im dritten Quartal 2021 bei 0,2 Prozent. In Köln hingegen legten die Angebotspreise mit 4,3 Prozent am stärksten zu. Mit 5.099 Euro pro Quadratmeter liegt die Rheinmetropole preislich im Mittelfeld. Im Schnitt wurde ein neugebautes Einfamilienhaus mit 140 Quadratmetern in der Domstadt für 713.904 Euro angeboten. Etwas günstiger ist es noch in Berlin. Hier liegen die Angebotspreise auf ImmoScout24 für das Referenzhaus bei durchschnittlich 670.772 Euro. Während die die Angebotspreise für Neubauhäuser im zweiten Quartal 2021 in München mit einem Minus von 0,5 Prozent noch leicht rückläufig waren, haben sie getrieben durch die höchste Nachfrage im Metropolenvergleich von fünf Anfragen pro Inserat und Woche im dritten Quartal wieder um 1,7 Prozent zugelegt.

“Die hohe Nachfrage nach Immobilien zum Kauf und die gestiegenen Kosten im Bauwesen treiben die Preise weiter nach oben. Die Preisentwicklung für Neubau-Wohnungen zum Kauf liegt derzeit vor allem in Hamburg, Berlin und Köln über der Inflationsrate. Hingegen zeigt das ImmoScout24 WohnBarometer bei Bestandswohnungen und neugebauten Häusern in den meisten Metropolen geringere Preisanstiege”, sagt Dr. Thomas Schroeter, Geschäftsführer von ImmoScout14.

ImmoScout24 prognostiziert die größten Preiszuwächse innerhalb eines Jahres für Einfamilienhäuser in Berlin, mit einem Plus von 11,5 Prozent im Bestand und 9,6 Prozent im Neubau. Demgegenüber erwartet das Wohnbarometer für Einfamilienhäuser im Neubau in München nur ein moderates Preiswachstum von 2,3 Prozent sowie 3,9 Prozent im Bestand, allerdings auf dem deutlich höchsten Ausgangsniveau.

Das ImmoScout24 WohnBarometer – Methodik

Das ImmoScout24 WohnBarometer ist der Marktreport zur Entwicklung des Immobilienmarkts. Herausgeber ist ImmoScout24: Deutschlands führende Online-Plattform für Wohnimmobilien. Das ImmoScout24 WohnBarometer gibt die Preisentwicklung in realen Angebotspreisen wieder, ergänzt um einen Indikator zum Verhältnis von Angebot und Nachfrage sowie eine Preisprognose für die nächsten 12 Monate. Die Datenbasis umfasst über 8,5 Millionen Inserate der letzten fünf Jahre auf ImmoScout24. Dabei werden alle Eigentumswohnungen-, Einfamilienhäuser- und Mietwohnungsinserate analysiert. Die Werte werden für Referenzobjekte für den jeweils betrachtetem Immobilientyp durch einen Algorithmus aus dem Bereich des maschinellen Lernens ermittelt. Für Wohnungen zum Kauf wird eine Drei-Zimmer-Wohnung mit 80 Quadratmetern Wohnfläche zugrunde gelegt. Das betrachtete Einfamilienhaus hat 140 Quadratmeter Wohnfläche und einen Grundstücksanteil von 600 Quadratmetern. Das Referenzobjekt für Mietwohnungen ist eine Zwei-Zimmer-Bestandswohnung mit 70 Quadratmetern. Die Kategorie Neubau enthält alle Angebote mit einem Baualter von maximal zwei Jahren zum jeweiligen Bestimmungszeitpunkt. Die Nachfrage im Verhältnis zum Angebot wird berechnet auf Basis der Kontaktanfragen pro Inserat des jeweiligen Immobilientyps pro Woche. Es handelt sich um einen normierten Wert, um unterschiedliche Standzeiten der Anzeigen auf dem Portal auszugleichen. Für die Preisprognose bildet der angewandte Algorithmus ebenfalls die Grundlage. Dazu fließen aktuelle Einwohnersalden sowie der verfügbare und geplante Wohngebäudebestand mit in die Betrachtung ein.

Über ImmoScout24

ImmoScout24 (https://www.immobilienscout24.de/) ist die führende Online-Plattform für Wohn- und Gewerbeimmobilien in Deutschland. Seit über 20 Jahren revolutioniert ImmoScout24 den Immobilienmarkt. Jeden Monat suchen über 20 Millionen Nutzer:innen auf unserem Online-Marktplatz oder in unserer App ein neues Zuhause oder die passende Gewerbefläche. Deshalb kennen 99 Prozent der Zielgruppe ImmoScout24. Mit seinen digitalen Lösungen schafft der Online-Marktplatz Orientierung und bringt Eigentümer:innen, Makler:innen und Immobiliensuchende erfolgreich zusammen. ImmoScout24 arbeitet an dem Ziel, Transaktionen rund um die Immobilie digital abzuwickeln und dadurch komplexe Entscheidungen für seine Nutzer:innen einfacher zu machen. Seit 2012 ist ImmoScout24 auch auf dem österreichischen Wohn- und Gewerbemarkt aktiv und erreicht monatlich rund 3 Millionen Suchende.

Quellenangaben

Bildquelle: ImmoScout24 WohnBarometer: In Köln und Berlin steigen die Kaufpreise für Eigentumswohnungen nicht mehr so dynamisch wie im Vorquartal – Kaufpreise für Häuser ziehen in Berlin, Köln, München weiter an / ©ImmoScout24 – Kaufpreisentwicklung Q3 für Top-5-Städte / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/31321 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.
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