Neue Ideen für lebenswerte Städte bei “plan b” im ZDF

Mainz (ots) –

Was tun gegen Innenstädte, die zunehmend von Leerstand und den immer gleichen, austauschbaren Ladenketten geprägt werden, die viele Autos, wenig Grün und kaum Platz für Begegnungen zulassen? Wie wird die City wieder lebendig und lebenswert? Womit lassen sich die Weichen für eine soziale, menschen- und klimafreundliche Stadt stellen? Die “plan b”-Doku “Lebenswerte Citys – Wie sich Städte neu erfinden” begleitet am Samstag, 6. November 2021, 17.35 Uhr im , Menschen, die heute schon an den Städten von morgen bauen. Der von Eva Münstermann und Frédérique Veith steht ab Mittwoch, 3. November 2021, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek zur Verfügung.

Paris gilt als Vorzeigemetropole im Wandel – und der französisch-kolumbianische Stadtforscher Carlos Moreno als einer der Köpfe hinter diesem Wandel. “Lebendig bleiben Städte, die auf ökologische, ökonomische und soziale Werte setzten”, sagt Moreno und hat dabei sechs Grundbedürfnisse definiert: , Arbeiten, Einkaufen, Gesundheitsversorgung, und Freizeit. In einer lebenswerten Stadt sind sie in nur 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen. Mathieu Roulleau erlebt die Veränderungen in Paris in seinem Fahrradladen mit. Zweiräder boomen, seit die Stadt für zehn Millionen Euro im Jahr das Radwegenetz ausbaut, insgesamt sind 200 Streckenkilometer geplant – und die Pandemie pusht die Entwicklung noch: Paris radelt in eine grünere Zukunft.

Im niedersächsischen Hameln geht für Anja Hassoun gerade ein Traum in Erfüllung. In einem leerstehenden Laden mitten in der Innenstadt eröffnet sie einen Kochsalon. Ihr wichtigster Förderer: die Stadt und deren Leerstandsoffensive “Hameln handelt”. Zwölf Monate lang übernimmt die die Kaltmiete und zahlt einen Zuschuss für den Ladenausbau. Statt großer Ketten sollen wieder mehr inhabergeführte Geschäfte in die Innenstadt geholt werden – und damit mehr Individualität.

In Kiel hat ein Zusammenschluss von Vereinen, Start-ups und Kreativen beharrlich eine Vision verfolgt: ein kreatives Dorf mitten in der Stadt. ALTE MU nennt sich die Initiative in der ehemaligen Kunsthochschule am Rand der Innenstadt, wo Menschen arbeiten, voneinander lernen und miteinander teilen können. Die ALTE MU überzeugte mit ihrem Konzept schließlich auch den Grundstückseigner, das Land Schleswig-Holstein: Ein Erbbaurechtsvertrag steht kurz vor dem Abschluss. Jetzt geht das Kreativzentrum den nächsten Entwicklungsschritt: Über den Ateliers, Büros und Werkstätten entsteht Wohnraum, genossenschaftlich geführt.

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Quellenangaben

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