Polizeibericht Region München: Illegaler Einreiseversuch nach Lkw-Schleusung

Rosenheim (ots) –

Die Bundespolizei hat Donnerstagnacht (15. September) am Bahnhof in Rosenheim die Zugfahrt von sechs Türken beendet. Ersten Ermittlungen zufolge ging der Reise in der Regionalbahn von Kufstein in Richtung München eine organisierte Schleusung auf der Ladefläche eines Lastkraftwagens voraus.

Die Männer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren mussten eigenen Angaben zufolge mehrere Tage in einem Auflieger zubringen. Für diese Lkw-Fahrt von der Türkei bis Österreich hätten die Schleuser zwischen 7.000 und 8.000 Euro pro Person verlangt. Für den geforderten Betrag wären zum Teil Verwandte aufgekommen, zum Teil hätte er in Deutschland noch “abgearbeitet” werden sollen. Die türkischen Migranten erklärten, dass sie ihr Heimatland insbesondere aus finanziellen Gründen verlassen hätten. In Deutschland wollten sie arbeiten und Geld verdienen.

Über Papiere für den vorgesehenen Aufenthalt in der Bundesrepublik verfügten sie nicht, wie sich bei der Grenzkontrolle im Zug herausstellte. Einer der Männer gab an, dass ein Schleuser ihm den Pass in der Türkei abgenommen hätte. Die sechsköpfige Gruppe musste den Beamten vom Rosenheimer Bahnhof zur Dienststelle der Bundespolizei folgen. Dort wurden sie wegen des Versuchs der illegalen Einreise anzeigt. Sie werden das Land nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen voraussichtlich schon bald wieder zu verlassen haben.

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Quellenangaben

Bildquelle: Die Bundespolizei hat in einem Regionalzug am Rosenheimer Bahnhof sechs türkische Staatsangehörige ohne Papiere festgestellt. Die Migranten waren zuvor offenbar auf einer Lkw-Ladefläche geschleust worden.
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