Die Queen hat ein Problem und das heißt Donald Trump

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Die Queen hat ein Problem und das heißt Donald Trump

Ulrike Dietz
2 min

Am 6. Februar 2017 feiert Großbritannien ein denkwürdiges Ereignis, denn an diesem Montag sitzt Königin Elisabeth II. seit nunmehr 65 Jahren auf dem Thron. Nur sechs Monarchen haben es geschafft, das goldene Thronjubiläum zu feiern, nur zwei das diamantene Jubiläum, aber nur eine hat noch fünf Jahre draufgelegt. 13 Regierungschefs, 13 Präsidenten der USA und sieben Päpste hat die Queen im Laufe ihrer langen Regentschaft kennengelernt, aber mit dem neuen US-Präsidenten könnte es Probleme geben.

In aller Stille

Die Königin wird den Tag ihres Jubiläums in aller Stille auf ihrem Landsitz Schloss Sandringham in Norfolk verbringen und an ihren Vater Georg VI. denken, der am 6. Februar 1952 starb. Auch den Briten ist nicht nach feiern zumute. Hat ihre Regierungschefin Theresa May doch einen unverzeihlichen Fehler gemacht und bei ihrem Besuch in Washington etwas vorschnell den neuen Präsidenten Donald Trump nach England eingeladen. Die Briten sind entsetzt und fragen sich, ob es ihrer Königin überhaupt zugemutet werden kann, das Enfant terrible der Politik womöglich noch im Buckingham Palast zu empfangen.

Die Briten demonstrieren

In 35 Städten des Vereinigten Königreichs sind die Bürger auf die Straße gegangen und haben gegen den Besuch des Präsidenten der Vereinigten Staaten protestiert. Aber kann man ein gewähltes Staatsoberhaupt so einfach wieder ausladen? In der Downing Street gibt man sich kühl, denn dort heißt die Devise: Wir lassen den unberechenbaren Präsidenten so nahe an uns rankommen, wie es eben noch vertretbar ist, denn nur so können wir Einfluss auf ihn bekommen. Ein Besuch bei der Queen ist ein Geschenk mit einer sehr hohen Symbolkraft und kann für die gewünschten Handelsverträge zwischen den Briten und den USA nur von Nutzen sein.

Die Queen wird sich den Wünschen der Regierung beugen, so wie sie es in den vergangenen 65 Jahren schon immer getan hat. Ob es ihr aber leicht fallen wird, Donald Trump die Hand zu reichen, das darf sehr stark bezweifelt werden.

Bild: © Depositphotos.com / cheekylorns2


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Ulrike Dietz
Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen.

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