Verbraucherschützer warnen vor “H2-ready”-Gasheizungen

Berlin: Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) kritisiert die Pläne der , weiterhin den Einbau von Gasheizungen zu erlauben, sofern diese theoretisch auch mit Wasserstoff betrieben werden können. Der Verband warnt davor, eine sogenannte “H2-ready”-Gasheizung in dem Glauben einzubauen, dass diese in den nächsten mit 65 Prozent grünem Wasserstoff betrieben werden kann.

“Einer Verbrauchertäuschung ist durch volle Transparenz zu begegnen”, schreibt der Verband in einer Stellungnahme zu den Regierungsplänen, über die der “Spiegel” berichtet. Mit erneuerbaren Energien erzeugter Wasserstoff, heißt es darin, werde auf absehbare Zeit nur in geringen Mengen verfügbar sein. Deshalb werde er wohl bis ins Jahr 2045 hinein eine Rolle spielen bei dem Bemühen, die CO2-Emissionen des Gebäudesektors zu . Stattdessen werde der knappe grüne Wasserstoff voraussichtlich vor allem in der Industrie, gegebenenfalls auch im , eingesetzt.

De facto könnten viele jetzige “H2-ready-Gasheizungen noch nicht einmal ausschließlich mit Wasserstoff befeuert werden, sondern lediglich mit einer Beimischung von maximal 20 bis 30 Prozent”, sagte ein VZBV-Sprecher. Der Verband hält H2-ready-Heizungen deshalb bis auf Weiteres für nicht geeignet.

Quellenangaben

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch dts Nachrichtenagentur
Bildhinweis: Verbraucherzentrale-Bundesverband

Kontakt:

Newsroom: dts Nachrichtenagentur
Pressekontakt: Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Mansfelder Straße 56

06108 Halle (Saale)

Deutschland

Verbraucherschützer warnen vor “H2-ready”-Gasheizungen

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur (Alle anzeigen)
×