Steuergewerkschaft fürchtet unentdeckten Milliardenbetrug

Berlin: Die Deutsche Steuer-Gewerkschaft warnt angesichts der Grundsteuerreform vor erheblichen -Engpässen in den Finanzämtern und einer deutlichen Zunahme unentdeckter Steuerbetrugsfälle. “Wer hinterzieht, kommt im Moment einfacher davon”, sagte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft, Florian Köbler der “Bild” (Freitagausgabe).

Grund sei die aufwändige Bearbeitung und Neuberechnung der bundesweit rund 36 Grundsteuererklärungen und -bescheide. Dafür hätten die Finanzämter viel Personal zusammengezogen. Das fehle nun an anderer Stelle, sagte Köbler. “Davon profitieren Milliardäre ebenso wie der Späti mit einer einfachen Registrierkasse. Jetzt ist die beste für Steuerhinterziehung.”

Allein im vergangenen Jahr seien dem Staat “durch Unterstützung von bestens ausgebildeten Betriebsprüfern bei der Grundsteuerbearbeitung mutmaßlich drei Milliarden entgangen”, sagte Köbler.

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