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Kommentar zu Trumps Syrien-Politik

Stuttgart (ots) – Mit Trumps jüngstem Tweet treiben die USA den Verbündeten Türkei weiter in die Arme Russlands. Zwar verfolgen Türken und Russen in Syrien unterschiedliche Interessen. Doch die türkische Regierung hat zuletzt bei der Vereinbarung zur Rebellenprovinz Idlib im vergangenen Jahr die Erfahrung gemacht, dass auf das Wort Wladimir Putins Verlass ist. Dasselbe kann man von der US-Regierung nicht behaupten. Die bisherige Ordnungsmacht Amerika verabschiedet sich als ernst zu nehmender Akteur aus der Region. Sie gibt ihre Rolle zugunsten einer Serie von halb garen Spontiaktionen auf, in der jede Entscheidung nur ein Verfallsdatum bis zum nächsten Tweet des Präsidenten hat.

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