Kommentar zum 40. Jahrestag der Islamischen Revolution

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Kommentar zum 40. Jahrestag der Islamischen Revolution

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Stuttgart (ots) – Die pompösen Feiern zum 40. Jahrestag der Islamischen Revolution können nicht darüber hinwegtäuschen, dass das von Ajatollah Khomeini geschaffene doktrinäre Staatsprojekt in seiner bisher tiefsten Legitimationskrise steckt. Die Islamische Republik wirkt marode und ausgezehrt. Die Flamme des Aufbruchs ist erloschen, die Erinnerung an die dramatischen Tage von 1979 verglüht. Die engstirnige Militanz der Polit-Kleriker hat die junge Bevölkerung zur säkularsten des gesamten Nahen und Mittleren Ostens gemacht. Noch hält die betagte Gründergeneration die Zügel fest in der Hand. Doch die biologische Uhr tickt. Die Frauen und Männer gehören zu den talentiertesten der Region. Ob die alte Garde will oder nicht, in den nächsten Jahren muss sie den Jungen das politische Erbe aushändigen. Dann könnten diese ihrer Heimat endlich ein offeneres Gesicht geben.

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Textquelle:Stuttgarter Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/48503/4190430
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