Dramatische Folgen durch Tropenstürme Iota und Eta

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Berlin (ots) – Nur zwei Wochen nachdem der Tropensturm Eta bereits massive Schäden verursachte, wurde Zentralamerika von einem weiteren schweren Hurrikan heimgesucht. Iota traf am Montagabend mit Windstärken von bis zu 260 km/h und starken Regenfällen auf die nördliche Küste Nicaraguas und richtete verheerende Zerstörungen an. Überschwemmungen und Erdrutsche vertrieben Menschen aus ihren Häusern, mindestens 38 Menschen kamen bisher ums Leben.

Der Tropensturm traf dieselben Gebiete, die bereits vor zwei Wochen von Hurrikan Eta schwer verwüstet wurden. Rund fünf Millionen Menschen in Zentralamerika und Mexiko sind betroffen, die Rettungs- und Hilfsmaßnahmen dauern weiter an. Iota hat die katastrophale Situation zusätzlich verschärft. Im nördlichen Teil Nicaraguas sind mehr als 500.000 Menschen vom Tropensturm betroffen, 200.000 haben direkte Schäden erlitten. In Honduras und Guatemala sind jeweils 360.000 und 100.000 Menschen von Iota betroffen.

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Für unsere Teams vor Ort hat die schnelle Evakuierung der überschwemmungs- und erdrutschgefährdeten Gebieten oberste Priorität. “Es regnet weiterhin so stark, dass der Zugang zu den am stärksten betroffenen Gebiet erschwert ist. Vorrangig geht es jetzt darum, so viele Leben wie möglich zu retten. Wir müssen verhindern, was vor zwei Wochen im ländlichen Guatemala passiert ist: Dort wurden durch Tropensturm Eta zahlreiche Häuser von Erdrutschen verschüttet”, berichtet Miguel García, Landesdirektor von Aktion gegen den Hunger, aus Guatemala-Stadt. “Humanitäre Hilfe ist jetzt und in den kommenden Wochen dringend notwendig. Das Wasser ist größtenteils noch nicht zurückgegangen und es besteht die Gefahr, dass weitere Dämme brechen und noch mehr Zerstörungen anrichten”, warnt García.

Die Situation in den überfüllten Evakuierungszentren ist angespannt. In Nicaragua wurden rund 70.000 Menschen in Notunterkünften untergebracht, in Guatemala sind es aktuell 20.000 und in Honduras 72.000. “Grundlegende COVID-19-Präventionsmaßnahmen können unter diesen Umständen nicht konsequent umgesetzt werden”, sagt María Rubiñal, Landesdirektorin von Aktion gegen den Hunger in Nicaragua. Die Wasser- und Lebensmittelversorgung der Betroffenen ist außerdem kritisch. Aus besonders überfüllten Unterkünften hat es Berichte über sexualisierte Gewalt gegeben. Unsere Teams unterstützen die evakuierten Menschen mit sauberem Wasser, sanitären Anlagen und Hygiene-Kits sowie COVID-19-Schutzmaterial.

Hinweis an die Redaktionen: María Rubiñal und Miguel García von Aktion gegen den Hunger stehen für Interviews zur Verfügung.

Quellenangaben

Textquelle: Aktion gegen den Hunger gGmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/145487/4768304
Newsroom: Aktion gegen den Hunger gGmbH
Pressekontakt: Vassilios Saroglou
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