Märchenstunde: Cardio- und Diätmythen unter die Lupe genommen!

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Märchenstunde: Cardio- und Diätmythen unter die Lupe genommen!

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Meistens hört man sie im Gym und da bevorzugt in der Umkleidekabine: Weisheiten, die den ultimativen Tipp auf dem Weg zur Traumfigur darstellen sollen.

Natürlich sind diese Weisheiten meistens falsch und sollten daher kritisch hinterfragt werden – wir sehen uns drei dieser Mythen genauer an.

Wer ein Sixpack haben möchte, muss ganz oft und ganz intensiv den Bauch trainieren.

Klingt zu schön, um wahr zu sein: Nach jeder Trainingseinheit einfach ein paar Sätze Bauchtraining anhängen und der Waschbrettbauch wächst wie von allein.

Fakt ist: Wer seinen Körper definieren möchte, ist in erster Linie auf eine passende Ernährung angewiesen. Punktuelle Verbesserungen sind nur in sehr eingeschränktem Maß möglich – ein Sixpack oder ein dicker Bizeps lässt sich nicht durch einseitiges Training aufbauen. Daher bedarf es sowohl eines durchdachten Trainings als auch einer disziplinierten Ernährungsweise, um hier Optimierungspotenzial zu nutzen.

Viel Training = viel Muskeln

Besonders Trainingsanfänger neigen durch die hohe Anfangsmotivation zur Übertreibung: Kein Tag ohne Work-out und das Gym wird zum zweiten Zuhause. Der Gedanke, dass Training allein zum Ziel führt, bestimmt jede Planung und den kompletten Tagesablauf.

Fakt ist: Muskeln wachsen vor allem in den Pausen zwischen zwei Trainingseinheiten. Der Körper muss die gesetzten Wachstumsreize verarbeiten – genau in dieser Zeit entwickelt sich das, was das eigentliche Ziel des Trainings ist: Muskulatur und Ausdauer. Ohne ausreichende Regeneration besteht die Gefahr des Übertrainings, das sich negativ auf Stoffwechsel und Gesundheit auswirken kann. Daher sollte das Motto lauten: Mut zur Pause! Die Erfolge werden dir recht geben.

Frauen sollten leicht und ausdauernd trainieren, Männer dagegen schwer und hart.

In jedem Gym bietet sich das bekannte Bild: Frauen trainieren an den Cardiogeräten, die Männer dagegen im Freihantelbereich. Nur selten „verlaufen“ sich Frauen auch in den Bereich der Kurz- und Langhanteln und noch seltener kommt es hier zu wirklich sportlichen Leistungen.

Fakt ist: Frauen sollten genauso trainieren wie Männer! Die unterschiedliche hormonelle Ausgangssituation sorgt automatisch dafür, dass beide Geschlechter sich ganz verschieden entwickeln: Frauen bekommen von Natur aus nie einen „männlichen“ Körper – es sei, denn sie greifen zu Doping und Steroiden.

Bild: © Depositphotos.com / markin

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UnArtig ist 42 Jahre, studierte Juristin und hat 3 Kinder. Daher immer im Einsatz. Sie schreibt als selbständige Autorin vor allem in den Themenbereichen Gesundheit, Sport und Ernährung.