Mit Intensität zur Traumfigur: Sprint-Intervall-Training (SIT)

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Mit Intensität zur Traumfigur: Sprint-Intervall-Training (SIT)

UnArtig
3 min

Wer stets die perfekte Strandfigur vor Augen hat oder mit dem eigenen Aussehen insgesamt nicht zufrieden ist, legt oft unzählige Stunden auf dem Laufband oder beim Joggen im Park zurück. Der Zeitaufwand ist enorm – und die Ergebnisse nicht immer zufriedenstellend.

Dabei lässt sich auch in viel kürzerer Zeit ein optimales Resultat erzielen, wenn das Trainingskonzept dahin gehend angepasst wird: Mit dem sogenannten Spring-Intervall-Training (SIT) erzielen Athleten bereits nach 10 Minuten ähnliche Ergebnisse wie nach einem 50-Minuten-Workout herkömmlicher Art. Die Forschungsergebnisse sind eindeutig: Fitness ist demnach nicht von der Investition von Zeit abhängig, sondern vielmehr davon, wie intensiv eine Trainingseinheit betrieben wird.

Vergleichbar ist dies mit dem bekannten Prinzip des High-Intensity-Training (HIT), was vor allem im Kraftsport und in der Schwerathletik Anwendung findet und sich zunehmend an Beliebtheit erfreut.

Die Prinzipien von SIT

Beim Sprint-Intervall-Training sind pro Woche rund 90 Minuten Training nötig, die auf drei Trainingseinheiten verteilt werden. Eine Trainingseinheit ist immer nach dem gleichen Prinzip aufgebaut:

  • 30 Sekunden bis zur Verausgabung auf dem Fahrrad (hier bietet sich natürlich ein Heimtrainer oder ein Spinning-Rad an);
  • 4:30 Minuten gemütliches Dahinradeln;
  • nächster Durchgang.

Nach vier bis sechs Durchgängen ist das Training komplett: Da bei den Sprintintervallen bis an die Grenze der körperlichen Belastbarkeit gegangen wird (und das ist der entscheidende Unterschied!), ist SIT im Vergleich zum konventionellen Training wesentlich effektiver.

Im Vergleich zu HIT sind die Belastungsintervalle länger – HIT geht oft von einer intensiven Belastung von nur 15 Sekunden aus.

Für wen eignet sich SIT?

Aufgrund der hohen körperlichen Beanspruchung wird SIT im Allgemeinen nur für junge und gesunde Menschen empfohlen. Für alle anderen lohnt sich der Einstieg über das bereits erwähnte HIT. Damit bieten beide Intensitätskonzepte großes Potenzial sowohl für trainierte Athleten als auch für untrainierte Anfänger und ältere Personen. Beide leisten sowohl für die allgemeine Fitness als auch speziell in Bezug auf Gefäßerkrankungen, Fettverbrennung und Bluthochdruck hervorragende Dienste.

Fazit

Runter von der Couch, ab aufs Fahrrad: Ob HIT oder SIT – Bewegung ist in beiden Fällen der Weg zum Ziel. Je intensiver, desto besser – und desto mehr Zeit bleibt für andere Dinge.

Bild: © Depositphotos.com / pressmaster


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UnArtig
UnArtig ist 42 Jahre, studierte Juristin und hat 3 Kinder. Daher immer im Einsatz. Sie schreibt als selbständige Autorin vor allem in den Themenbereichen Gesundheit, Sport und Ernährung.

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