Kein Training: Wie sich eine Trainingspause auf das Gehirn auswirkt

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Kein Training: Wie sich eine Trainingspause auf das Gehirn auswirkt

UnArtig
2 min

„Mens sana in corpore sano“ (ein gesunder Geist in einem gesunden Körper) ist der Wahlspruch für Sportbegeisterte in der ganzen Welt. Er impliziert, dass sich körperliche Aktivitäten auch positiv auf die geistige Fitness auswirken – was wissenschaftlich schon lange bewiesen ist.

Regelmäßiges Training ist demnach nicht nur für die Punkte Muskelaufbau, Immunabwehr und Stoffwechsel relevant, sondern auch im Hinblick auf geistiges Vorankommen. Studien haben demnach sehr eindeutig gezeigt, dass mangelnde körperliche Aktivität auch ein Grund für frühzeitiges Altern ist und das Risiko für neurologische Erkrankungen im Alter erhöht.

Nun zeigt eine neue Studie der University of Maryland, dass schon eine kurze Unterbrechung von regelmäßigem Training negative Effekte auf das menschliche Gehirn haben kann: Nach 10 Tagen Trainingspause zeigten sich hier deutliche Veränderungen im Gehirn – vor allem die Durchblutung in den Teilen des Gehirns, die für das Erinnerungsvermögen zuständig sind, nahmen deutlich ab.

Macht wenig Training also dumm?

Der Zusammenhang zwischen professionellem Couch-Sitzen und vorzeitiger Hirnalterung ist schon lange belegt: Eine Studie ergab in einer Langzeituntersuchung eine Abnahme des Hirnvolumens bei den Testpersonen, die als Bewegungsmuffel galten – im Gegensatz zu den Probanten, die sich regelmäßig sportlich betätigten.

Ob nun das Hirnvolumen alleine einen Aufschluss über Intelligenz und Denkleistung einer Person gibt, darf dahingestellt bleiben. Fakt ist aber, dass die neue Studie nun auch zeigt, dass die Durchblutung bestimmter Hirnareale abnimmt, sobald eine Person das regelmäßige Training einstellt.

Sport als Booster für das Gehirn

Dabei ist gerade die Durchblutung der wesentliche Faktor, der für Sauerstoff und Energie sorgt – nicht nur im Gehirn, sondern im gesamten Körper. Sportler kennen den Effekt, denn: Sie können sich oft nach dem Training besser konzentrieren als davor. Und auch Lernende nutzen Bewegung, um für mehr geistige Aufnahmefähigkeit zu sorgen: Ein paar Minuten Bewegung an der frischen Luft hat hier schon vielen bei der Arbeit am Schreibtisch geholfen.

Bild: © Depositphotos.com / anatoliycherkas


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UnArtig
UnArtig ist 42 Jahre, studierte Juristin und hat 3 Kinder. Daher immer im Einsatz. Sie schreibt als selbständige Autorin vor allem in den Themenbereichen Gesundheit, Sport und Ernährung.

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