Klimaaktivistin Neubauer mit Ampel-Einigung unzufrieden

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer beklagt, dass die -Koalition trotz eines Bekenntnisses zum “1,5-Grad-Pfad” ihrer Meinung nach zu wenig für den vereinbart hat. “Was aktuell im Koalitionsvertrag steht, reicht dafür nicht”, sagte Neubauer dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland”.

In der Klimapolitik sei die Frage nicht, ob man etwas mehr mache als die Vorgängerregierung. “Die Frage ist, ob man genug macht, um den internationalen Klimaversprechen gerecht zu werden. Das kann man sich zwar schön rechnen, aber CO2-Moleküle beeindruckt das nicht, und drohende Klimakatastrophen in der Regel auch nicht”, so die Aktivistin. Den laut Koalitionsvertrag “idealerweise” bis 2030 vereinbarten Kohleausstieg buchte Neubauer als Erfolg der Klima-Protestbewegung.

“Wir haben Unvorstellbares erkämpft, nicht zuletzt einen möglichen Kohleausstieg bis 2030. Ja, das werden jetzt krasse Jahre. Wir werden hart kämpfen müssen, damit die Idee einer klimagerechten Gesellschaft, Wirklichkeit wird”, sagte sie. Kritisch äußerte Neubauer sich über die Besetzung des Verkehrsressorts durch die FDP: “Die Punkte zur im Koalitionsvertrag und die personelle Besetzung im Verkehrsressort lassen nichts Gutes erahnen. Aber ich die neue und die FDP aus vollem Herzen, mich vom Gegenteil zu überzeugen. Ansonsten sehen wir uns auf der Straße.”


Foto: Luisa Neubauer, über dts Nachrichtenagentur

Kontakt:

Newsroom: dts Nachrichtenagentur
Pressekontakt: Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Mansfelder Straße 56

06108 Halle (Saale)

Deutschland

Klimaaktivistin Neubauer mit Ampel-Einigung unzufrieden

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur (Alle anzeigen)
×