Saudi-Arabien vermeldet ersten Omikron-Fall in der Golfregion

Riad () – Die neue Coronavirus-Variante Omikron ist nun auch erstmals in der Golfregion registriert worden. Das Gesundheitsministerium von Saudi-Arabien teilte am Mittwoch mit, dass eine Infektion bei einem von einem Nordafrika-Aufenthalt zurückgekehrten Einwohner des Landes festgestellt worden sei. “Er wurde isoliert, auch alle seine Kontaktpersonen wurden isoliert”, sagte ein Ministeriumssprecher der staatlichen SPA.

Die Ansteckung ist der erste gemeldete Omikron-Fall in der Region rings um den Persischen Golf. Südafrika hatte am vergangenen Donnerstag die Entdeckung der Virusvariante bekannt gegeben. Seitdem tritt es in immer mehr Ländern der Welt auf, unter anderem wurde es bereits in nachgewiesen.

Viele Länder haben wegen Omikron einen Einreisestopp für Passagiere aus Ländern des südlichen Afrikas verhängt. Auch Saudi-Arabien stoppte alle Flüge aus der Region, die Verbindungen in nordafrikanische Länder aber wurden aufrecht erhalten. Saudi-Arabien hat kaum noch Corona-Beschränkungen, auch Gebete in vollbesetzten Moscheen sind wieder möglich.

Die WHO stuft Omikron wegen der großen Zahl an Mutationen als “besorgniserregend” ein. Statistiken aus Südafrika deuten darauf hin, dass es deutlich ansteckender ist als bisherige Varianten. Ob Omikron auch gefährlicher ist, wird derzeit von Wissenschaftlern weltweit untersucht. 

Bild: © AFP/Archiv - / Moschee in Mekka

AFP