Frankfurter Rundschau: Keine Hilfe

Frankfurter Rundschau (ots) –

Seit über einem halben Jahrhundert hängen Sudans Generäle wie Zecken an den Pfründen ihres Landes – das jüngste Opfer ihrer unverfrorenen Raff- und Machtgier ist Premier Abdalla Hamdok. Er hatte in den vergangenen Wochen noch geduldiger versucht, die uniformierten Schmarotzer zum Einlenken zu bewegen. Vergeblich: Selbst wenn sie ihr ganzes Land und Millionen von Menschen mit sich in den Abgrund reißen – Sudans Panzerschädel lassen nicht nach. Gibt es etwas, das Außenstehende gegen ihren Geno-Suizid unternehmen können? Am besten so wenig wie möglich. “Präsident” Abdel Fattah al-Burhan und seiner Clique muss klargemacht werden, dass sie mit keinerlei ausländischer Kooperation rechnen können: Und wer sich dem Boykott – wie das saudische Königreich oder die arabischen Emirate – widersetzt, wird seinerseits isoliert. Sudans Betonköpfe repräsentieren die zynischste Form der Unterdrückung eines Volkes. Solange auf dieser Welt noch Platz dafür ist, hat die Menschheit nichts erreicht.

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