Verisure Deutschland GmbH: Gegen häusliche Gewalt und Gewalt von Ex-Partnern helfen Gesetze und Technologie

Ratingen (ots) –

Im Jahr 2021 sind in Deutschland mehr als 120 von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet worden; mehr als 115.000 Frauen waren Opfer partnerschaftlicher Gewalt. Diese Zahlen veröffentlichte das Bundeskriminalamt in seiner Kriminalstatistischen Auswertung zur Partnerschaftsgewalt zum Berichtsjahr 2021 (https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/Partnerschaftsgewalt/Partnerschaftsgewalt_2021.html?nn=63476). Die zahlreichen Maßnahmen von Politik, Staat und ehrenamtlichen Hilfsorganisationen, die Frauen besser vor Gewalt schützen sollen, scheinen folglich noch nicht zu wirken. Eine , die der Sicherheitsanbieter Verisure (https://www.verisure.de/) bereits in Spanien einsetzt, könnte ein Ansatzpunkt sein, um betroffene Frauen besser zu schützen.

Annäherungsverbot schreckt nicht alle Gefährder ab

Auch wenn Frauen ein Annäherungsverbot für den ehemaligen Partner erwirken, weil sie von ihm bedroht werden, sind sie nicht vor dessen Gewalt geschützt. Die Morde, die sich im Mai 2021 in Dänischenhagen ereigneten, sind dafür nur ein Beispiel, über das ausführlich berichtet wurde. Der Grund: das Annäherungsverbot durchzusetzen, ist für die Polizei schwierig – sowohl in Bundesländern, die die sogenannte elektronische Fußfessel für Gefährder von häuslicher Gewalt erlauben, besonders jedoch in Bundesländern, in denen es dafür keine gesetzliche Grundlage gibt.

Die elektronische Fußfessel ist eine Maßnahme, die gleichermaßen bei staatsgefährdenden Gewalttaten wie bei Sexualstraftaten eingesetzt werden kann. Es werden individuelle Orte oder Zonen definiert, die die Person nicht betreten darf. Bei einem Verstoß gegen die Auflagen geht bei einer zentralen Überwachungsstelle in Hessen ein Alarm ein. Daraufhin wird der Überwachte telefonisch kontaktiert und gebeten, den Bereich zu verlassen. Sollte er nicht erreichbar sein, wird umgehend die örtliche Polizei informiert.

Technologie kann helfen, Gefährder vom Opfer fernzuhalten

Bei Partnerschaftsgewalt ist die Funktionsweise der elektronischen Fußfessel jedoch nicht angemessen und auch nicht angebracht. Orte oder Zonen festzulegen, denen sich der ehemalige Partner nicht mehr nähern darf, hilft der betroffenen Frau nur wenig. Sie möchte sich frei bewegen können, ohne Angst haben zu müssen. Der Sicherheitsanbieter Verisure hat in Kooperation mit der spanischen Regierung daher eine Lösung entwickelt, die Frauen vor der Annäherung von Männern schützt, gegen die sie ein Annäherungsverbot erwirkt haben.

In Spanien hat Verisure das COMETA-Kontrollzentrum eingerichtet und arbeitet mit der Polizei zusammen, um mit Hilfe der Sicherheitslösung Gefährder von den Opfern fernzuhalten. Insgesamt konnten sich in Spanien damit bereits über 10.500 Frauen wieder sicher fühlen, aktuell werden über 3.000 betreut. Sowohl das Opfer als auch der Gefährder werden mit Ortungsgeräten ausgestattet. Nach einem richterlichen Beschluss erhält der Gefährder sein Gerät auf einer Polizeidienststelle. Danach richten Sicherheitsprofis von Verisure ein weiteres Gerät für das Opfer ein. Die Verisure Alarmzentrale in Spanien überwacht dann beide Geräte – und alarmiert die Frauen und die Behörden, wenn der gerichtlich angeordnete Abstand nicht eingehalten wird.

“Die jährlich veröffentlichten Zahlen über Frauenmorde und Opfer häuslicher Gewalt sind erschreckend. Für jede dieser Frauen und ihre Kinder bedeutet dies ein Leid, das man sich nicht vorstellen möchte”, sagt John Sternheimer, Strategic Alliances Director bei Verisure Deutschland. “Wir bei Verisure sind Menschen, die Menschen beschützen. Wir hoffen daher sehr, dass wir mit Hilfe der Technologie, die wir entwickelt haben, und die unsere Kolleg*innen in Spanien bereits erfolgreich einsetzen, bald auch in Deutschland gezielt Frauen vor Gewalt schützen können.”

Was macht Verisure?

Verisure ist der führende europäische Anbieter kabelloser, leicht zu bedienender und professionell überwachter Hochsicherheits-Alarmsysteme mit eigener, zertifizierter Alarmzentrale. Mit durchschnittlich 750.000 Installationen jährlich sorgt Verisure in 17 Ländern Europas und Lateinamerikas für die Sicherheit von über 4,5 Millionen Kund*innen. Das Unternehmen schützt Privathaushalte und Kleinunternehmern mittels moderner Sicherheitslösungen und verhilft ihnen damit zu einem sorgenfreieren Leben. In vielen Ländern ist Verisure bereits bekannt für seine innovativen, smarten Produkte und Dienstleistungen, hohe Kundenorientierung sowie exzellenten Vertriebsleistungen. Auch in Deutschland ist Verisure trotz der weltweiten Pandemie bereits stark gewachsen. Obwohl das Unternehmen hier erst seit Ende 2018 aktiv ist, schützen die Sicherheitsexpert*innen unter der Leitung von Alvaro Grande Royo-Villanova mit mittlerweile über 380 Mitarbeitenden bereits mehr als 20.000 zufriedene Kund*innen in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein.

Verisure, das Unternehmen

1988 als Sparte der schwedischen Firma Securitas AB gegründet, wurde Verisure (bzw. Securitas Direct) rasch zum eigenständigen Anbieter erschwinglicher Alarmanlagen für Privathaushalte. 1993 kam das live-Monitoring, also die Rund-um-die Uhr-Überwachung durch Mitarbeiter der eigenen Notruf- und Serviceleitstellen hinzu. 1996 wurde das Angebot auf Kleinunternehmen ausgeweitet. Seit den 1990er Jahren expandiert die Verisure Gruppe mit Hauptsitz in Genf in Europa sowie in Latein- und Südamerika. Das globale Unternehmen geführt von CEO Austin Lally tätigt heute rund 750.000 Installationen im Jahr, beschäftigt über 17.000 Mitarbeiter*innen und schützt insgesamt über 4,5 Millionen Kund*innen in 17 Ländern, darunter Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark, Niederlande, Belgien, Großbritannien, Spanien, Portugal, Frankreich, Italien und Deutschland.

Was bedeutet Verisure?

“Veri” kommt von Verifizieren. Damit ist gemeint, dass die VdS-zertifizierten Fachkräfte der hauseigenen 24/7 Notruf- und Serviceleitstelle in Ratingen bei eingehenden Signalen des Hochsicherheits-Alarmsystems überprüfen, ob es sich um einen Fehlalarm oder einen Notfall handelt. Bei letzterem werden sofort Polizei, Wachdienst und Rettungskräfte eingeschaltet und bei Bedarf der nebelartige ZeroVision® Sichtschutz als Diebstahlsicherung ausgelöst. Das “Sure” steht für die Zuverlässigkeit, die Sicherheit und den von Verisure gewährten Rundum-Schutz.

Kontakt:

Newsroom: Verisure Deutschland GmbH
Pressekontakt: Alexandra Wenglorz
Manager Internal & External Communications
Mobil: +49 174 32 41 906; E-Mail: alexandra.wenglorz@verisure.de

Balcke-Dürr-Allee 2
40882 Ratingen

Quellenangaben

Bildquelle: Von dem spanischen Cometa Zentrum aus werden gefährdete Frauen und Mädchen ganz gezielt von Verisure Mitarbeiter*innen betreut und mit Hilfe der speziell hierfür entwickelten Technologie vor möglicher Gewalt durch z.B. verurteilte ehemalige Partner geschützt. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/134877 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.
Textquelle: Verisure Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell
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