Damit Natur bleibt

Frankfurt (ots) –

Die Einigung auf der COP 15 der Biodiversitäts-Konvention der Vereinten Nationen ist wichtig, denn sie bildet eine Grundlage für eine Stabilisierung der Ökosysteme, ohne die eine Weltbevölkerung von derzeit acht und künftig bis zu zehn Milliarden Menschen und mehr nicht überleben kann. Allerdings: Stabilisiert sind sie damit noch lange nicht. Die richtige Arbeit zur Umsetzung des Abkommens fängt jetzt erst an. Beim Thema Geld ist die Kluft zum Notwendigen noch groß. Der Finanzierungsbedarf, um die biologische Vielfalt weltweit angemessen zu schützen und die nötigen Maßnahmen umzusetzen, wird auf rund 700 Milliarden US-Dollar jährlich geschätzt. Das in dem Vertrag verankerte globale Finanzierungsziel von 200 Milliarden ist als erster Schritt angemessen. Freilich wird es nur zu erreichen sein, wenn die Regierungen die von ihnen aufgewandten naturzerstörerischen Subventionen, die auf rund 500 Milliarden jährlich geschätzt werden, konsequent Zug um Zug in naturförderliche umwidmen.

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