Streit um Industriestrompreis geht auch nach Meseberg weiter

: Der Streit um einen Industriestrompreis geht auch nach der Kabinettsklausur in Schloss weiter. “Dieser Vorschlag ist auf dem Tisch und wir werden dafür weiter streiten”, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Michael Kellner (Grüne) dem Fernsehsender “Welt”.

Bundeswirtschaftsminister Robert (Grüne) will sich demnach weiter mit Nachdruck für einen subventionierten Industriestrompreis einsetzen, auch wenn der Vorschlag in Meseberg an der FDP und Olaf Scholz gescheitert ist. Es gehe darum, “eine starke Grundstoffindustrie in Deutschland zu erhalten, eine starke Papierindustrie, eine schöne Glasindustrie, aber auch und Stahl”. Das sei wichtig für die Wertschöpfungsketten. “Deswegen will ich sagen: Die Debatte ist nicht vorbei”, so Kellner.

Habecks Staatssekretär verwies auf eine breite Unterstützung für die Idee, für energieintensive Unternehmen, die in besonderer Weise von Abwanderung bedroht seien, einen Brückenstrompreis einzuführen, bis durch den schnellen Ausbau der erneuerbaren Energien die Preise sinken würden. Zustimmung dafür gebe aus den betroffenen Branchen, aber auch aus der Union und von der SPD-Bundestagsfraktion und am Mittwoch hätten sich sieben Ministerpräsidenten unterschiedlicher Parteizugehörigkeit mit Blick auf die Chemieindustrie dafür eingesetzt, sagte Kellner.

Quellenangaben

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch dts Nachrichtenagentur
Bildhinweis: Kabinettsklausur in Meseberg im August 2023

Kontakt:

Newsroom: dts Nachrichtenagentur
Pressekontakt: Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Mansfelder Straße 56

06108 Halle (Saale)

Deutschland

Streit um Industriestrompreis geht auch nach Meseberg weiter

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur
×