Spiele-App Pokémon Go verliert Millionen Spieler

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Spiele-App Pokémon Go verliert Millionen Spieler » Nachrichten Heute

Andreas Kraemer
3 min

Nach einer Analyse von Marktforschern soll die beliebte Spiele-App Pokémon Go seit Mitte Juli 2016 weltweit 15 Millionen Spieler verloren haben, berichtete Spiegel Online. Die Downloadzahlen und die durchschnittliche Spielzeit fielen ebenfalls geringer aus. Pokémon Go zählt nach Einschätzungen von Apptopia noch rund 30 Millionen tägliche Nutzer. In zahlreichen Ländern wie Thailand wird das Spiel erst jetzt veröffentlicht und dort, wie in anderen Ländern, hat sich Pokémon Go einen festen Platz gesichert. So strömten in Taiwan Tausende Spieler auf eine Stelle zu, um mit Snorlax eine seltene Kreatur aus dem Pokémon-Universum zu fangen. Die Szenerie erinnere dem „Times Magazin“ zufolge an ein Endzeit-Szenario, wie man es aus Filmen wie „Z Nation“ kennt.

Pokémon Go auf dem Land erzeugt nur Frust

Der Hersteller Niantic, der Pokémon Go entwickelt hat, unternimmt nicht sonderlich viel, um die Spieler auf Dauer in den Bann des Augmented-Reality-Spiels zu ziehen. Auf dem Land sind kaum PokeStops zu finden, während dies in Städten wie Hamburg, Berlin oder München anders ist. Das fehlende Zusammenspiel mit anderen Nutzern ist ein weiterer Minuspunkt von Pokémon Go, weil Spieler derzeit nicht direkt gegen Freunde antreten können.

In den Kampf-Arenen sind vor allem Vielspieler anzutreffen und diese haben mächtige Monster, gegen die Gelegenheitsspieler in der Regel verlieren und dadurch langfristig keine Motivation verspüren, Pokémon Go überhaupt zu spielen. Wer später eingestiegen ist, der sieht sich mit erfahrenen Spielern und deren übermächtigen Monstern konfrontiert, in der Folge steigt die Frustration und der Spielspaß sinkt.

Technische Probleme und Nutzerzahlen

Der Run auf das Spiel sorgte bei Niantic für Serverprobleme und auch einige neue Funktionen in Pokémon Go erfreuen nicht jeden Spieler. Der Spielhit gilt als Meilenstein, weil er bei jungen wie älteren Gamern beliebt ist. Manche Jugendliche, die bisher zuhause blieben, anstatt rauszugehen, sind durch Pokémon Go wieder aktiver geworden und häufig draußen unterwegs.

Die Nutzerzahlen werden sich nach der Boomphase auf einem bestimmten Level einpendeln, wie es bei dem Vorgängerspiel Ingress der Fall war. Die kommenden Monate werden zeigen, wie stark sich Pokémon Go auf den Spielemarkt ausgewirkt hat.

Bild: © Depositphotos.com / dellfoto


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Andreas Kraemer
Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichten spezialisiert.

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