Schön schwanger – mit Sport durch die Schwangerschaft!

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UnArtig
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Sportlich aktive Frauen möchten auch in den aufregenden Monaten einer Schwangerschaft nicht auf ihr Work-out verzichten. Dabei stehen nicht nur optische Zielsetzungen im Vordergrund, sondern vor allem auch gesundheitliche Überlegungen: Die Zeiten, in denen schwangere Frauen wie rohe Eier behandelt wurden und sich nach Möglichkeit nicht bewegen sollten, sind lange vorbei.

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen eindeutig, dass Sport in der Schwangerschaft sowohl der zukünftigen Mama als auch dem Nachwuchs gut tut – allerdings sind einige Punkte trotzdem zu beachten:

1. Alles kann, nichts muss!

Mehr noch als sonst sollte in der Schwangerschaft das Training nicht zur Hau-Ruck-Aktion werden. Persönliche Rekorde und Leistungen auf Wettkampf-Niveau sind jetzt fehl am Platz und sollten auf die after-Baby-Zeit verschoben werden.

Trainingsanfängerinnen sollten es leicht angehen lassen – und riskante bzw. gefährliche Sportarten sind in diesem Zustand weder für Neulinge noch für Profis geeignet!

2. Ausdauersport vor Krafttraining!

Gerade im ersten Trimester der Schwangerschaft ist diese noch nicht ausreichend stabil: Optimal sind dann Ausdauersportarten, die zwar das Herz-Kreislauf-System in Schwung bringen, den Körper aber insgesamt nicht zu sehr auslaugen.

Hier eignen sich vor allem Schwimmen, Walking und Skilanglauf – aber auch Yoga und Tai Chi oder Pilates. Ebenso sind Ball- und Mannschaftssportarten ein toller Ausgleich zum Alltag und bieten viele Möglichkeiten, auch mit Babybauch fit zu bleiben.

3. Ungeeignete Disziplinen verschieben!

Ungeeignet sind alle Sportarten, die das werdende Leben gefährden können: Von Extremsportarten einmal abgesehen, sind das zum Beispiel Disziplinen wie Reiten und Inlineskaten. Auch Radfahren wird im Allgemeinen als riskant eingeschätzt – hier kann das Radfahren auf dem Heimtrainer aber das Outdoor-Radeln ersetzen.

4. Verletzungen vorbeugen!

Durch die hormonelle Umstellung sind Bänder und Gelenke dehnbarer als zu nicht-schwangeren Zeiten. Das ist so lange nicht schlimm, wie die zukünftige Mama darauf Rücksicht nimmt: Ausführliches Aufwärmen, vorsichtiges Dehnen und ein abschließendes Cool-Down machen nicht nur aus sporttechnischen Aspekten Sinn, sondern auch im Hinblick auf den insgesamt instabilen Körper der Schwangeren.

Damit steht dem Sport in der Schwangerschaft nichts mehr im Wege – im Gegenteil: Tendenziell sind die Geburten von Frauen, die sportlich aktiv sind sogar leichter und einfacher!

Bild: © Depositphotos.com / lunamarina

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UnArtig

UnArtig ist 42 Jahre, studierte Juristin und hat 3 Kinder. Daher immer im Einsatz. Sie schreibt als selbständige Autorin vor allem in den Themenbereichen Gesundheit, Sport und Ernährung.

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