Wie ältere Menschen zur Bewegung animiert werden sollen

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Wenn der Einkauf zum Zirkeltraining wird

Das neue Trainingsprogramm AlltagsTrainingsProgramm (ATP), das die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gerade vorgestellt hat, richtet sich speziell an ältere Mitbürger, die bisher eher sportlich inaktiv waren.

Das Programm soll ab 2017 bundesweit in Sportvereinen angeboten werden und hat zahlreiche Kooperationspartner – von Krankenkassen bis Landessportbund und die Deutsche Sporthochschule Köln. Kernstück von ATP ist der Einbau von leichter körperlicher Betätigung in den täglichen Ablauf älterer Menschen über 60: Dabei stehen vor allem Alltagssituationen im Vordergrund, die dennoch als Trainingsumfeld genutzt werden können.

Dies sind zum Beispiel:

  • Armübungen mit Einkaufstüten bzw. Taschen
  • Muskeltraining beim Hausputz
  • Dehnübungen beim Aufräumen oder beim Spaziergang
  • Nutzung von Wartezeiten zur körperlichen Stärkung
  • Verbesserung der Ausdauerleistung durch Gehen.

Das Programm lässt sich zu Hause, aber auch in Kursräumen oder im Freien durchführen. Wichtig dabei ist die regelmäßige körperliche Betätigung, die primär auf eine Verbesserung des Herz-Kreislauf-Systems abzielt, aber auch Kräftigung bzw. Stärkung von Muskulatur und Bewegungsabläufen fördert.

Wer für das ATP noch zu jung ist, kann auch abseits des Programms Alltagsübungen in die sportliche Routine mit einbauen – wir zeigen die besten drei Möglichkeiten.

1. Disziplin Einkaufswagen stemmen

Wer ist nicht genervt, wenn er an der Kasse mal wieder anstehen muss? Die Wartezeit lässt sich prima für Kraftübungen nutzen – einfach mit den Händen unter den Griff des Einkaufswagens ansetzen und diesen ein paar Zentimeter anheben. Die Spannung halten – loslassen. Das Ganze mehrmals wiederholen – stärkt Bi- und Trizeps!

2. Disziplin Flurmarathon

Wer im Büro gerne schnackt, nutzt dafür gerne das Telefon. Besser ist es, für eine kurze Unterhaltung bei der Kollegin vorbeizuschauen – auch wenige Meter werden in der Summe zu einer langen Strecke. Ebenso sollten Sie den Aufzug meiden und die Treppe bevorzugen – und ganz nebenbei für einen Knackpo trainieren.

3. Disziplin ÖPNV-Surfing

Der Bus geht mit Schwung in die Kurve – und wir haben Schwierigkeiten, auf den Beinen zu bleiben. Anstatt sich zu beschweren, nutzen Sie die Gelegenheit lieber, um die Körperkoordination zu verbessern. Ein verbessertes Gleichgewichtsgefühl ist der Lohn – und die Muskeln werden nebenbei auch noch trainiert.

Bild: © Depositphotos.com / danr13


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UnArtig
UnArtig ist 42 Jahre, studierte Juristin und hat 3 Kinder. Daher immer im Einsatz. Sie schreibt als selbständige Autorin vor allem in den Themenbereichen Gesundheit, Sport und Ernährung.

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