Aktuelle PNews: Genomic Health plädiert für gemeinsame pragmatische …

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Aktuelle PNews: Genomic Health plädiert für gemeinsame pragmatische … » Nachrichten Heute

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Köln (ots) – www.nachrichten-heute.net #Nachrichten: Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat heute seinen Bericht zu „Biomarkerbasierten Tests zur Entscheidung für oder gegen eine adjuvante systemische Chemotherapie beim primären Mammakarzinom“ veröffentlicht. Hieraus geht hervor, dass von den zahlreichen verfügbaren Studien nur zwei verblindete, randomisierte und prospektive Studien (RCT) in die Bewertung einbezogen wurden, die die Gutachter jedoch nicht überzeugen konnten. Die RCT-Studiendaten zum Oncotype DX® Brustkrebstest, sowohl die PlanB-Studie der Westdeutschen Studiengruppe als auch die vom National Cancer Institute in den USA unterstützte TailorX-Studie, konnten aufgrund von zurzeit noch nicht vollständig publizierten Daten nicht in den Bericht einbezogen werden. Diese werden für 2017 erwartet.

Die besondere Herausforderung bei der Bewertung war, dass unterschiedliche klinische Fragestellungen zu beantworten waren, je nach Leistungsfähigkeit der Tests und der verfügbaren Studien. Die elementare Frage nach der prädiktiven Aussage, ob einige oder alle Tests bei der Entscheidung für oder gegen die Chemotherapie einen Nutzen haben, konnte noch nicht abschließend beantwortet werden.

Bei den zwei formal vom IQWiG zugelassenen RCT-Studien von Martin et al. 2014 und der noch laufenden MINDACT-Studie konnte das Institut keinen Nutzen bezüglich der Fragestellung feststellen. Die noch ausstehenden Daten zu den Studien zum Oncotype DX Brustkrebstest können nach ersten Erkenntnissen hinreichend Belege für den prädiktiven Nutzen des Tests liefern, um eine sichere Aussage für oder gegen eine Chemotherapie treffen zu können. Es ist davon auszugehen, dass diese Daten in einer Bewertung berücksichtigt werden können, sobald sie vorliegen.

Darüber hinaus zeigen zusätzlich aktuelle Registerstudien mit über 50.000 Patientinnen (SEER/Clalit) aus der Praxisanwendung schon heute, dass der Oncotype DX Brustkrebstest sicher, valide und aussagekräftig ist. Weltweit wurden bisher rund 700.000 Patientinnen mit dem Oncotype DX Brustkrebstest getestet. Hierzu gehören u.a. Frankreich, Großbritannien, Spanien und die Schweiz sowie knapp 20.000 Frauen in Deutschland. Genomic Health hofft, dass der G-BA auf Basis der existierenden Daten eine schnelle Entscheidung treffen kann, um sicherzustellen, dass alle infrage kommenden Patientinnen in Deutschland zukünftig einen geregelten Zugang zum Test bekommen. Bis zur finalen Entscheidung des G-BA bedarf es nun einer pragmatischen Lösung für die Versorgung der Brustkrebspatientinnen. Hier ist Genomic Health gerne bereit, in Kooperation mit den Leistungserbringern und den Krankenkassen zeitnah maßgeschneiderte Modelle zu erarbeiten.

Quellenangaben

Textquelle:Genomic Health Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle:http://www.presseportal.de/pm/122640/3502681
Newsroom:Genomic Health Deutschland GmbH
Pressekontakt:Prof. Dr. (hc) Dipl.-Psych Holger Weidenauer
Associate Director Market Access
Genomic Health Deutschland GmbH
Erna Scheffler Straße 1a
51103 Köln
hweidenauer@genomichealth.com


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