Vorläufiges Ergebnis bestätigt klaren Wahlsieg von SPD in Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin () – Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat sich die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis klar gegen die politische Konkurrenz durchgesetzt. Die Sozialdemokraten erreichten bei der Wahl von Sonntag 39,6 Prozent der Stimmen, während die AfD auf 16,7 Prozent und die CDU auf 13,3 Prozent kamen, wie die Wahlleitung in der Nacht zum Montag in Schwerin mitteilte. Die Linke erreichte demnach 9,9 Prozent, Grüne und FDP zogen mit 6,3 und 5,8 Prozent wieder in den Landtag ein.

Im Vergleich zu 2016 verbesserte sich die SPD damit um neun Prozentpunkte. Die AfD sackte um rund vier, die CDU um etwa sechs Punkte ab. Die Linke verlor gut drei Punkte. Die Grünen kommen nach fünf Jahren wieder in den Landtag, die FDP nach zehn Jahren.

Von den 36 Wahlkreisen in Mecklenburg-Vorpommern gingen 34 direkt an die SPD, während CDU und AfD jeweils ein Direktmandat für sich verbuchen konnten. Im Jahr 2016 hatte die SPD 26 Wahlkreise direkt geholt, während es für die CDU sieben und für die AfD drei waren.

Im neuen Schweriner Landtag entfallen damit auf die SPD 34 Mandate. Zweitstärkste Kraft ist die AfD mit 14 Sitzen, gefolgt von der CDU mit zwölf Mandaten. Die Linke bekommt neun Sitze, Grüne und FDP jeweils fünf Mandate. Die Wahlbeteiligung lag bei 70,8 Prozent.

Bild: © POOL/AFP Jens Büttner / Manuela Schwesig

Vorläufiges Ergebnis bestätigt klaren Wahlsieg von SPD in Mecklenburg-Vorpommern

AFP