“Deutschlandtrend”: Mehrheit ist unzufrieden mit Wahlergebnis

Berlin () – Anderthalb Wochen nach der Bundestagswahl zeigt sich die Mehrheit der Deutschen in einer unzufrieden mit dem Wahlergebnis. In dem am Donnerstag veröffentlichten “Deutschlandtrend” der äußerten sich 57 Prozent der Befragten weniger bis gar nicht zufrieden mit dem Wahlausgang, während 40 Prozent angaben, damit sehr zufrieden beziehungsweise zufrieden zu sein. 

Der Ausgang der Bundestagswahl bietet sowohl der SPD als auch der Union rechnerisch die Möglichkeit zur der nächsten . Danach gefragt, wer die künftige anführen soll, sprachen sich zwei Drittel (63 Prozent) der Befragten für ein SPD-geführtes Kabinett aus, während lediglich ein Viertel (24 Prozent) angab, sich eine Bundesregierung unter Führung der Union zu wünschen. 

Eine Mehrheit von 53 Prozent der Befragten gab an, eine Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP gut zu finden. 43 Prozent fänden dieses Bündnis weniger gut beziehungsweise schlecht. 

Weniger Sympathien als für die Ampel hegten die Deutschen für die so genannte Jamaika-Koalition aus Union, Grünen und FDP: Lediglich ein Viertel (25 Prozent) sprach sich für ein solches Bündnis aus – 70 Prozent fänden Schwarz-Grün-Gelb weniger gut beziehungsweise schlecht. 

Gut jeder dritte FDP-Anhänger (35 Prozent) glaubte allerdings, dass die Beteiligung an einer Ampel-Koalition langfristig Nachteile für die FDP hätte. Etwa die Hälfte (48 Prozent) der FDP-Anhänger war jedoch der Ansicht, dass dieses Dreier-Bündnis den Liberalen auf lange Sicht eher nützt.

In der Frage der Eignung für das Kanzleramt zeichnet sich ein klares Bild ab: 63 Prozent der Befragten waren der Meinung, dass Olaf Scholz (SPD) ein guter Kanzler wäre. 25 Prozent geben an, ihn für keinen guten Kanzler zu halten. Den Unionskandidaten Armin Laschet (CDU) hielten aktuell nur 14 Prozent für einen guten Kanzler – 78 Prozent gaben hingegen an, ihn für keinen guten Kanzler zu halten. 

Für die Erhebung befragte das Institut Infratest Dimap von Montag bis Mittwoch 1318 Wahlberechtigte.

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AFP